Geballer aus Melbourne. Whose Reality? machen Crust-verliebten D-Beat Hardcore Punk mit netten melodischen Anleihen in den Gitarrenschrammelversatzstücken und viel Hall auf dem Gesang.
Wie das bei D-Beat so ist, kann die Band halt leider nur genau diesen einen "Rhythmus" auf dem Schlagzeug und alle weiteren Instrumente müssen dann zusehen, dass sie im Tempo und Stimmung hinterherkommen.
Zum Glück gibt es zwischendurch Break-Downs, bei denen man sich vor der Bühne furchtbar gut gegenseitig auf die Fresse hauen kann. Insgesamt eine gute Therapieform für Aggressionsbewältigung. Oder ein Motor für Aggressionsaufbau. Hauptsache man haut sich auf die Schnauze. Peace!
Noise Merchant Records. Auf Kassette erschienen. In meiner Realität herrschen Kriege, Hungersnöte und Klimakatastrophen, während die meisten Menschen um mich herum alles dafür tun, diese Zustände möglichst gut zu ignorieren. Also bleibt vielleicht besser in euren Realitäten, ich bespreche das mit meinem Therapeuten.
Ach Du Scheisse, ist das schön. Clarice Jensen aus New York mit Cello und ein bisschen Loop. Rettet mich durch die Woche. Der Titel des Albums stammt von einem Rilke Text aus den "Briefen an einen jungen Dichter".
Boah, ist das LAAAUUUUUUUUUUTT. Nix gegen ein bisschen Übersteuern, wer gibt da schon Acht drauf, ob die Lampen grün, gelb oder rot blinken.
Habt ihr den Vorstoß von irgendwelchen Kids aus fucking Offenbach mitbekommen, dass die Texte vom Dödel Haftbefehl mit in den Kanon der Oberstufe gehören und im Deutschunterricht behandelt werden sollten?
Kennt ihr diese Werbung gegen Durchfall und Blähungen und Bauchschmerzen, bei der sich ein Typ zunächst darüber auslässt, wie viel Stress er im Job hatte und dass ihm das auf den Magen geschlagen ist und es ihm damit so richtig schlecht ging und dann hat er dieses Medikament genommen und alles ist wieder Bingo?
Psychedelic? Surf? Post? Welches Affix hätten wir denn gerne für unsere Portion Rock am Montagmorgen?