Die Band aus Portland, die seit knapp zehn Jahren den Sound von Poison Idea imitiert und damit zwei sehr gute Platten abgeliefert hat, möchte nicht mehr mit Poison Idea verglichen werden.
Nun kommt das dritte Album bei Beach Impediment raus und klingt nach einer sehr guten Poison Idea Platte, wenn die Kings of Punk heute noch musizieren würden.
Vielleicht mangelt es mir auch einfach an vergleichbaren Bands im Hinterkopf, ich hab da neulich aufgeräumt und Platz geschaffen für Paw Patrol. Denn ähnlich wie Long Knife gehe ich mit den Zeiten.
Man hört hier und da kaputte Metal Riffs, ne Trompete (?) und ein bisschen Orgel. Insgesamt wird hier einfach hardcore abgefeiert und es macht sehr viel Spaß, dem bunten Treiben über 13 Songs zu lauschen. Das passt ganz hervorragend zu einer Schmökerstunde der Jerry A Bücher, haha – nur Spaß.
Long Knife haben ein eigenständiges, erwachsenes Hardcore Punk Album abgeliefert. Gab es limitiert in türkis (igitt), jetzt noch auf schwarz (yeah).
Ich frage mich, ob sich die Band nach der Bezeichnung "Langmesser" der indigenen Völker rund um das Ohio Gebiet für die britischen Kolonialisten aufgrund ihrer langen Säbel benannt haben oder nach einem langen Messer aus der Küchenschublade. Ich werd sie fragen.
Willkommen zurück aus der Sommerpause.
So. Und jetzt?
Ich glaube, diese Vorliebe für Musik mit Synthesizern und Frauengesang ist tief in meiner Adoleszenz verwurzelt. Zumindest behauptet das mein Therapeut nach den letzten Hypnose-Therminen.:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-4060350-1481142280-1049.jpeg.jpg)
Zum Beispiel die "Under the Influence" Serie von Suburban Home, bei der ziemlich viele gute Bands ausschließlich ihre größten Einflüsse gecovert haben. Schon mal wegen der Bandauswahl ziemlich cool, aber weil der von mir sehr geschätzte Künstler Mitch Clem gemeinsam mit seiner Verlobten Nation of Amanda die Cover von den Original Alben nachempfunden und für die Singles nachgezeichnet hat, war diese Serie darüber hinaus exquisit.:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-3068111-1325245801.jpeg.jpg)
Oder die Sister Series, die vom sehr guten Fanzine Razorcake ins Leben gerufen und veröffentlicht wurde. Auch dort spricht zunächst die gute Bandauswahl für sich. Außerdem gehören immer zwei Single zueinander, wie das mit Geschwistern halt so ist, ne? Die Bands covern sich unter anderem gegenseitig und die Cover der Singles sind ebenfalls aufeinander abgestimmt bzw. ergänzen sich.
O
der natürlich auch die NOFX Single of the Month Club Sache, wenn man schon von Covern und zueinander gehörenden Singles spricht.
Ich dachte ja beim Namen verständlicherweise an eine deutsche Band, die eher so pseudowitzig ausm Dorf heraus Schrammelpunk mit "lustigen" Texten macht. Trotzdem hab ich mal reingehört, weil das Cover so scheiße aussieht.
Wisst ihr noch, damals im Mai? Da hab ich eine Band toll gefunden, über die ich mit einer müden Suchanfrage bei Bing (haha) nicht viel herauszufinden vermochte. Und dann hab ich – wie immer – journalistisch einwandfrei irgendeinen Quatsch geschrieben. Ach so, das könnte jetzt natürlich jeder Beitrag hier sein, hm.
Habt ihr auch manchmal so unverschämt gute Laune, dass ihr die ganze Welt umarmen könntet und eure Liebe zu Mitmenschen und Natur laut heraus brüllen wollt? Nein? Ich auch nicht.
Hier muss man wahrscheinlich deduktiv vorgehen, um mehr über die Band herauszufinden, denn sie selbst geben auf den ersten Blick nicht sehr viel von sich preis.