Also eigentlich sollte ich laut meinen diversen Zeugnissen kein so großes Problem damit haben, die Texte von Suicidas zu verstehen, da man mir ja schließlich Spanischkenntnisse offiziell attestiert hat. Aber hier merkt man eben schnell, wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, wenn man versucht, eine wilde Punk Band aus Katalonien/Chile und Wien mit seinem Schulspanisch zu verstehen.
Keine Ahnung, ob diese Tatsache eine Rolle dabei spielt, wenn ich die Suicidas irgendwo in die Ecke von Masshysterie und Vanna Inget schiebe, weil ich die Bands ja auch nicht verstehen kann. Ein etwas schiefes Bewertungskriterium, ne?
Ich denke aber, diese Einschätzung geht auch so klar. Melodischer, wilder Punk Rock mit Frau am Gesang und mit Chören und Ohrwürmern. Suicidas spielen meistens mid-tempo Nummern, die die 2 Minuten nicht überschreiten und trotz (oder wegen) der simplen Gitarrenlinien ziemlich eingängig und kurzweilig sind. Die Band gibts wohl seit 2012 und hat seitdem 2 Singles herausgebracht, die jetzt auf dem netten Bremer Label Sabotage Records auf einer 12″ erschienen sind. Daher ja auch der Titel 'Los primeros 7″s'. Für das reicht die Bildung dann doch noch.
Die letzte Tour habt Ihr wohl verpasst, aber die Platte kann man ja auch jenseits der Konzerte kaufen. Zum Beispiel direkt beim Label. Wenn Ihr die Band live sehen möchtet, dann müsst Ihr jetzt schon in die USA reisen, denn Suicidas spielen im April eine Ostküsten Tour. Da versteht man die bestimmt besser…
Oh ja, das ist ein feines Album.
Ohne großartig viele Worte zu verlieren: John Reis, der Sänger und Gitarist von Rocket from the Crypt und Nightmarchers (jaja, hat noch tausend andere Bands gehabt) hat vor kurzem eine neue Platte auf
Dieser Artikel ist der Beginn einer neuen Reihe. Ich hab noch keinen Namen, aber es geht irgendwie in die Richtung von 'Es ist selten zu früh und niemals zu spät'. Damit rechtfertige ich dann Sachen, die schon uralt sind, aber trotzdem hier verwurstet werden. Wie zum Beispiel das ’neue' Album von the Van Pelt, das ja in der Überschrift schon angekündigt wird. Imaginary Third – Der Titel der Platte klingt wie ein drittes Album, das eigentlich gar nicht da ist. Und ein bisschen stimmte das auch bis zum letzten Record Store Day. Denn
Poppiger, melodischer Punk Rock aus Frankreich. Aha, ich kenn mich wirklich schlecht aus in der europäischen Band/Musiklandschaft.
Mensch, fand ich die mal super, diesen Jon Spencer und seine beiden Kollegen, die zusammen das furiose Trio der
Kennt Ihr noch
Ein Trio aus Olympia, Washington macht noisigen Punk Rock mit dreckig, schreddender Gitarre und einem unheimlich druckvollen Schlagzeug und Bass. Der Gesang wechselt sich zwischen ruhigen, fast gesprochenen Passagen mit verzweifelt geschrienen Parts ab. Und die neue Single erscheint auf Sub Pop. Hm, das klingt irgendwie vertraut? Ich hab ja keine Ahnung, ob das Absicht ist, aber wem bei