Gute Nachrichten, Freunde. Ich weiß jetzt, wohin ich die fetten Bonuszahlungen aus meiner Arbeit bei der Deutschen Bahn schaufeln kann, bevor die verdammte Inflation den Betrag wieder 7-stellig werden lässt. Der Weg für private Investitionen in die Deutsche Fußballiga ist frei und ich kann mir endlich meinen eigenen Spieler kaufen und an dem verdienen. Oder ein Stadion? Oder ich kann meine gammeligen Pre-Pandemie-Bockwürstchen dort verkaufen. Sweet.
Wurde auch Zeit, dass man diese amateurhafte Vermarktung der 1. und 2. Bundesliga mal in die morderne kapitalistische Gesellschaft schubst. Deutscher Fußball muss sich wieder lohnen! Also für mich.
Passend dafür habe ich die neue 7″ von Bleakness zum Aufwärmprogramm mitgebracht. Die Band aus Paris liefert mit dem düsteren Post-Hardcore den aufmunternden Soundtrack zum Sesselfurzen und Fernseher anschreien. Vielleicht ist mit Greed dann auch alles Wichtige zum Thema gesagt – ein Hit. Tolle Musik, hat mehr Melodie und Drive als Deine Top 10 Liste des Jahres. Cool.
Auf rotem Vinyl erschienen. Kann ich mich eigentlich auch selber aufstellen? Ich bin topfit, hab zwei linke Füße und rauche gerne zwischendurch mal beim Biertrinken. Stell ich mich ins Tor. Geld macht es möglich. Hurra.
Demo Nummer zwei von den Fahrrad-Punkern aus Haarlem in den Niederlanden. Achterlicht rumpeln mitreißende 5-6 Songs (ein Interlude dazwischen) in knapp 13 Minuten runter und erinnern mich dabei hin und wieder an Audacity’s wilde Zeiten.
Puh, wieder eine Woche geschafft, Freunde. Zur Belohnung könnt ihr euch den neuen Asterix beim Kacken anschauen und das Kaminholz für Weihnachten im Wald abholen. Oder einen matschigen Halbmarathon im Regen laufen. Oder Fifa zocken? Klamotten bei Mama waschen? Auto putzen? Ketaminrausch in der Shoppingmall?
Irgendeine Art von Post Punk aus Glasgow. Bisschen Power Pop mit dabei, bisschen Dudelei mit dazu und von diesem hier noch ein bisschen und davon ein wenig und hey, hier liegt ne Geige, cool und fertig ist das Lebkuchenhaus.
Großartige Garage Punk Band aus ähm, keine Ahnung. Generell finde ich über die Band nicht viel heraus. Aber glaubt man einer
Nanu, da ist mir doch glatt Indie Rock in die Stube gepurzelt. Aber Ryan Davis & The Roadhouse Band ist auch einfach eine unglaublich entspannte Platte gelungen, die ich gerne nebenbei höre, wenn es irgendwelche simplen Tätigkeiten auszuüben gilt. So hab ich neulich schon meine Steuererklärung und den PISA Test gemacht.
Habt ihr das mitbekommen, dass die Weihnachtsmäkte Deutschlands in der Vergangenheit nicht ganz ehrlich zu der GEMA waren, was die Fläche anging, die mit den immergleichen Songs von Wham!, Mariah Carey oder Bing Crosby vollgekotzt wurden? Da haben die Glühweinpanscher einfach 5m² statt 50 angegeben und nicht die korrekten monetären Abgaben geleistet. Huch. Skandal. Wer macht denn sowas? Naja, Schwamm drüber, ne.