Jawoll, genau das Richtige für einen Mittwochmorgen, der sich anfühlt wie ein Dienstagmorgen, weil Jesus vorgestern tatsächlich auferstanden ist und das den Papst aus den Socken gehauen hat. Resultat: Einen Tag weniger in die Kohlenmine, hurra.
Gefeiert wird ja schon die ganze kurze Woche, aber dieses Mal mit Primal Brain und das geht in eine andere Richtung. Heute werden die Pappbecher an die Wände geschmissen und die Reste der Schokohasen aus dem Aluminium gelutscht. Alles, was das Urzeitgehirn so im Spätkapitalismus für Unsinn im Kopf hat. Radau und Harmonie, gepaart mit einer Spur Wahnsinn.
Die Band aus Oklahoma City haut mit zarten Fingern gewaltig auf die Kacke. Sehr geil.
Earth Girl Tapes. Auf Kassette erschienen. Nach der zweimaligen Feststellung und Vertonung der These, dass "It All eigentlich (Still) A Game Is", sind sich die vier Burschen jetzt offenichtlich nicht mehr so sicher.
Tolles zweites Album der Band aus Wien. Autor – das ist nicht etwa ein vertonter Literaturverein mit Schachnovelle, sondern eingängiger, deutschsprachiger Post Punk ohne Schmäh, aber mit viel geschwungenem Tanzbein und bösen Zungen.
Wisst ihr eigentlich, welche Blutgruppe ihr habt? Das wird bestimmt wichtig, wenn wir jetzt alle kriegstüchtig werden und die wehrpflichtigen Jugendlichen uns an der Supermarktkasse überprüfen müssen.
Soll der Hund laufen oder soll der Hund buddeln? Eigentlich soll er ja nur sitzen und treudoof schauen, oder? Naja, Geschmackssache. Ihr habt auf jeden Fall hier die Wahl! Entweder ihr nehmt euch das
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Bands aus der selben Stadt sich den selben Namen geben und diese dann nicht etwa beide schlechte K.I.S.S. Cover Bands sind, sondern eigenständige ähm, Punk Bands mit dem lustigen Titel S.S.I.K., also Küsschen rückwärts. N.E.H.C.S.S.Ü.K., wenn man so will.
Ich könnte mir vorstellen, dass genau so vor 40 bis 45 Jahren ein ganzer Haufen an Garage- und Kellerbands in Deutschland geklungen haben. Wie schön, dass wir heutzutage an dieser Subkultur direkt teilhaben können.
Hat eigentlich die Popularität dieser Rasse inzwischen ein bisschen nachgelassen oder sind die braunen und schwarzen Tölen mit dem breiten Schädel immer noch die erste bis zweite Wahl bei Hundebesitzern? Das ist so ein bisschen die alternativere Version zum Golden Retriever, wenn man halt keine Kinder hat und nicht so einen blöden treudoofen Familienhund braucht, den man auch treten kann, ohne dass er beißt, ne?
Vor 20 Minuten wurde noch darum gebeten, dass wir aufhören sollen, um etwas zu tun. Jetzt fragen wir uns, was eigentlich passiert, wenn wir tatsächlich aufhören. Und ich hab noch nicht einmal einen Kaffee getrunken, ihr Stresser. Ich mach jetzt erst mal gar nichts mehr, bis wir uns einig werden.
Auch wenn der Aufruf ein bisschen verwirrend anmutet, wirkt das Debüt Album von den Eel Men aus London wie ein Riesenlutscher vom Jahrmarkt. Was soll ich denn nun machen? Aufhören oder Anfangen. Womit? Das klingt ein bisschen nach panischem Aktionismus, aber vielleicht schätze ich die Stimmung auch falsch ein.
Stress Positions melden sich nach dem Album im Dezember schon mit der zweiten Ladung an geballter akustischer Frustbewältigung zurück. Thematisch möchte uns die Band aus Chicago in den Zoo mitnehmen und auf die besonderen Exponate (sagt man nicht bei einem Zoo, oder?) hinweisen, die hier in Käfigen und Gehegen zu begaffen sind.