Hab ich schon öfter erwähnt, dass ich ein großer Fan des Tony Molina bin. Wer keine Pop Musik mag, kann jetzt den Sender wechseln.
Aber wenn man die Beatles mag und gute Melodien liebt, kommt man nur schwer an dem Burschen aus San Francisco herum. Auch jetzt wieder ist es schwierig, die ersten paar Songs des neuen Albums nicht sofort ins musikalische Herz zu schließen und sich zu fragen, warum eigentlich manche Leute immer wieder denselben Song schreiben können, ohne dass er langweilig wird. Toll.
Ich weiß noch gar nicht, auf welchem Label die erscheint. Aber man kann sie jetzt vorbestellen und ganz fix noch die Flexi mit dazunehmen, auf der "Dear Nellie Goodrich" von The Kaleidoscope und Nico’s "Somewhere There’s A Feather" gecovert werden. Kommt im November und ich freu mich drauf.
Wenn einem das melodische Hardcore Gewitter von Rat Cage aus Sheffield einfach nicht mehr in der morgendlichen Euphorie über den neuen Arbeitstag ausreicht, kann man sich jetzt die vier Jungs von Gefyr aus der Krachmacherstraße in Hudiksvall mit dazu holen und eine doppelte Portion akustischen Aggressionsabbau in die kochende Blutbahn fließen lassen.
Ein Prosit der Vergnüglichkeit auf unseren öffentlichen Personen- und Haustier-Nahverkehr!
Wenn man am Wochenende mal wieder ein bisschen mehr Zeit hat und sich lieber einem gitarrenlastigen Post Punk Experiment als dem halsbrecherischen Hardcore Geknüppel der Werktage widmen möchte, kommen The Big Idea aus Paris wie gerufen.
Bevor das hier in die poppige Belanglosigkeit abdriftet, reißen wir das Steuer mal geschwind herum und lenken den Karren in den Abgrund der Hardcore Monotonie.
Was sich bei uns wie das letzte Aufbäumen des Sommers anhört und anfühlt wie die musikalische Reminiszenz an heiße und unbeschwerte Strandtage oder Kioskabende oder Freibadnächte aus den letzten Monaten, ist im Heimatland der Band lediglich der Auftakt in die wärmere vorweihnachtliche Waldbrandsaison.
Ungefährlicher Garage Power Pop zum Frühstück am Montagmorgen, wenn das ganze Elend der Realität wieder über einen hereinbricht und man feststellt, dass der Rest der Welt sich weitergedreht hat während des Wochenendes.
Hurra, ein neues Köpfchen für die Destiny Bong. Das zweite Werk der 5 Freunde aus Denver soll ja ein bisschen mehr zum lange Haare über den Garagenboden wischen geeignet sein, weil sich die Band noch ein bisschen mehr in Metalriffs und Breakdowns verliebt hat.