Kackwurst. Du bist ne Kackwurst, EVP. Solange ich das noch sagen darf. Wusstet ihr, dass Fleischsalat eigentlich gar kein Salat ist? Und trotzdem verstehen das die Konsumenten, dass das Produkt mit den Wurststreifen in Mayonnaise nicht der Salat ist, den ihr Arzt ihnen gegen die fette Fleischwampe verschrieben hat.
Oder vielleicht auch nicht? Muss ich mal mit meinem Abgeordneten in Brüssel sprechen. Oder Straßburg? Alles sehr verwirrend.
Echte Probleme besprechen Besta Quadrada aus Buffalo im Staate New York. Mit ihrer Debüt 12″ liefern sie 10 Hits aus Hardcore und Punk Rock Salat ab, der sich mit allem beschäftigt, wenn es um die Wurst geht. Für Iros, Dreadlocks, Zotteln und Glatzen gleichermaßen geeignet. Zwischen Stress und Harmonie. Ganz geil.
Swimming Faith Records. Auf 150 12″ schwarzen Vinylscheiben limitiert erschienen. Was passiert eigentlich, wenn Menschen versehentlich die veganen Produkte statt der fleischhaltigen Blutwurst verzehren? Werden die dann malad, Herzkreislauferkrankungen, Krebs? Oder wird der Umwelt geschadet? Schlimm, muss ich mal fragen…
Lisa Beat And The Liars aus Ancona in Italien macht schon ne ganze Weile Beat Beat Beat und hat auch schon 3 Singles veröffentlicht, davon allerdings erst eine auf Englisch, um endlich im internationalen Musikbusiness aufzuschlagen und sich dem ignoranten internationalem Publikum zu öffnen, das kein Wort Italienisch spricht. Also mir. Danke!
Eine junge Riot Grrl Band aus Sunderland mit dem schönen Namen Claudia. Woher der Name stammt, bleibt noch ein Geheimnis, aber es gibt ja genügend vorzeigbare Claudias in jüngerer Geschichte, nach denen man sich benennen könnte.
Momentchen mal. Ist das aktuell?
Also deswegen haben sich die Punk Rocker von Fan Club aus Seattle umbenannt. Das klingt auf der neuen 7″ tatsächlich nicht mehr so stark nach LYSOL, sondern eher nach einer straighten Hardcore Band. Weniger Garage und Kneipe, mehr Straße und Keller. Zum 10-jährigen Bestehen der Band einfach mal auf die Kacke hauen und gerade einmal die 5 Minuten-Marke mit den 5 Songs geschafft.
Kennt ihr Stadtkinder das eigentlich? So ein Silo, in dem tonnenweise Schüttgut herumliegt und das mit seiner stattlichen Bauart jedes Dorf verschönert und Platz für die örtlichen Graffitisprayer zum ersten Experimentieren bietet? Oder natürlich die unterirdischen Silos für unsere Militärkinder, die man mit Raketen statt mit Getreide oder Kies vollgeschüttet hat.
Könnt ihr euch noch an das Album "Music to Driveby" von Compton’s Most Wanted erinnern? Macht nichts.
Rhetoric of Trash. Der Trash Talk. Das Scheiße labern, um den Gegner zu verunsichern. Die psychologische Kriegsführung auf verbaler Art. Vertont auf dem Debütalbum der großartigen JJ & The A’s aus Kopenhagen.