Puh, der Sommer meint es aber noch mal ernst, was? Aber von wo aus soll ich denn jetzt arbeiten, wenn mein Freibad seit gestern zu hat und ich mich nicht mehr mit meiner aufblasbaren Partyinsel unter den Sprungturm legen kann? Da denkt natürlich wieder mal niemand dran. Typisch.
OK, heute würde es die vielen aufgepumpten und schlecht tätowierten Männer ohnehin noch aggressiver machen, was aus meiner Boombox ertönt und ich will ja nicht unnötigen und zusätzlichen Schwanz Testosteron-Vergleichen noch mehr Futter bieten.
Dafür würde sich die Debüt LP von Stigmatism nämlich soundtechnisch durchaus anbieten. Hardcore Punk der aggressiven Spielart, der auch in den Breakdowns wenig an Energie verliert und zum Aufplustern der diversen Fraktur-Unleserlichkeiten auf den rotverbrannten Brüsten der hiesigen Dorfjugend bestens geeignet wäre.
13 mal auf die Fresse aus New York und Montreal – mit Leuten von Lethal, Omega und S.H.I.T. Und das hört man. Cool.
Static Shock Records. Wenige auf rotem Vinyl. Ein paar mehr auf schwarz. Zusammen sind es 500.
So, ich muss jetzt meiner Arbeit nachgehen und Frostschutzmittel in die Becken füllen, damit das alles hier winterfest wird. Bademeister arbeiten auch in der Nebensaison!
Nanu, auch schon wieder 6 Jahre her, seitdem die genialen Red Dons ihre letzte Single veröffentlicht haben. Ich dachte, die gibt es gar nicht mehr und der Daniel hat zu viel mit seinem
Ein bisschen Power Pop zum Spätsommer. Ahh, Spätsommer, wie schön. Während in anderen Regionen Europas wegen des Wetters Menschen sterben und ihre Heimat verlieren, kann man hierzulande abends länger draußen sitzen und ein kühles Bier auf den Deutschlandpakt trinken.
Wie oft habt Ihr eigentlich in Eurem Leben schon gehört, die "fetten Jahre" seien vorbei und dann schaut man aus seinem freistehenden Einfamilienhaus nach draußen über die Zugbrücke und alle Menschen werden immer fetter und alle Autos werden immer fetter und alle Bässe werden immer fetter..?
Fans von dissonantem Noise Punk (hallo Groschi) werden ihre Freude an dem Tape von POLes haben. Die drei Franzosen verzichten so gar darauf, ihren dicken Klangteppich aus vertracktem Geschepper und verprügelten Gitarren mit unnötigem Gelaber zu spicken.
Na, wer von euch genießt die neue Corona-Infektion vom Get Lost Fest? Können wir die schon als eigene Variante bezeichnen, weil die sich im menschlichen Organismus ausschließlich von Punk Rock, Fischbrötchen und Jever ernährt?
OK, Leute, es wird gegegessen, was auf den Tisch kommt. Heute gibt es Jangle Pop, keine Widerrede.