Weil jetzt Feiertage anstehen, wisch ich noch mal eben das imaginäre Büro aus.
Keine Ahnung, welche musikalische Untermalung ihr in der Regel für den Hausschmutz oder das Badreinigen verwendet, aber nichts ist energetischer und treibt mehr Putzkräfte zur Höchstleistung an, als diese hektische Form von Ska Punk, die auch Stuck Lucky zu Ende gedacht haben.
Das kommt davon, wenn man den Kleinkindern nur Operation Ivy zum Frühstück gibt. Geht schlimmer.
No Time Records. Auf LP erschienen. Für die Reinigung eurer schmutzigen (katholischen) Seele hat Maurizio Cattelan eine neue Aktion gestartet. Falls ihr eine schmucke Buchstütze erwerben möchtet, die Johannes Paul II. auf einem roten Teppich liegend zeigt, wie er von einem Meteoriten getroffen wird, dann müsst ihr den Künstler anrufen und, naja, beichten. Prostern.
Könnte ich ein bis drei Powerakkorde auf der Gitarre spielen und hätte dazu noch einen Drumcomputer in der Rumplkammer gammeln, würde so wohl auch mein erstes Soloalbum klingen.
Sehr schönes Tape von Sasha Guleff, der hier einen alten Song aus dem Jahr 2021 verwurstet und diesen gemeinsam mit 5 neuen Stücken zum ersten Mal auf einem physischen Tonträger veröffentlicht.
Bevor das hier in die poppige Belanglosigkeit abdriftet, reißen wir das Steuer mal geschwind herum und lenken den Karren in den Abgrund der Hardcore Monotonie.
Natürlich ist grundsätzlich Sean Connery einem Roger Moore als James Bond vorzuziehen, aber man darf auch nicht vergessen, dass Moore hier schon so viel Ironie in seiner Rolle verwurstet, dass man die sexistischen Sprüche und Handlungen der Figur fast schon übergehen kann.
Ich hab ja Akte-X nie gesehen, muss ich gestehen. Aber ich kann verstehen, dass es eine gewisse Anziehungskraft ausübt, über unheimliche Begegnungen und geheimnisvolle Geschehnisse zu schaudern, die man nicht so recht glauben – aber auch nicht ganz als dummes Geschwätz abtun kann. Das war in den 90ern wohl der große heiße Scheiss im TV. Heute muss man dafür nur Twitter aufmachen. Naja.