Die sympathisch funktionalen Alkoholiker von NightFreak aus Chicago sind wieder da und spritzen mit amerikanischem Light Bier rotzigen Metal Punk in die Müslischüsseln zum Frühstück. 6 Songs in ner Viertelstunde, vermutlich genügend Zeit für einen Sechserträger Plörre aus dem mittleren Westen. Falls euch am Dienstag schon die Bürodecke auf den Kopf fällt.
Big Neck Records. Auf Vinyl im Juli zu bekommen. Früher fand ich das Kokettieren mit Bier und Alkohol und Saufen in Songs ja noch lustig und manchmal schon ein bissle peinlich, aber heute ist das einfach nur sensationell dumm. Naja, andere Lebenswege. Prost.
Ich glaube, mein Nachbar hat mit dem Rauchen aufgehört. Zumindest hab ich ihn schon länger nicht mehr an seinem offenen Küchenfenster gesehen, wo er sonst stets morgens den Tag mit einer Zigarette begrüßt hat, während ich Kakao und Kaffee, Müsli und Tee zum Frühstückstisch jonglierte.
Bescheuertes Cover trifft auf bekloppten Titel. Da hat sich jemand an dem Cover von Slayer’s "Hell Awaits" in einer Zeichenstudie probiert und dann mittendrin eingesehen, dass die Größe der Schwerter und Äxte nicht ausschlaggebend für die Qualität des Bildes ist. Und dann war der Stift leer.
Auf dem revolutionären 1. Mai Spaziergang durch die Institutionen ist mir gestern ein junger Knabe aufgefallen, der eine Baseballkappe mit dem Schriftzug "N.Y.C. – Freestyle" trug. Da hab ich mich gefragt, ob wohl zur gleichen Zeit in N.Y.C. ein junger Knabe mit einer Baseballkappe herumläuft, die den Schriftzug "Stuttgart – Kehrwoche" trägt. Wäre ja irgendwie schön, diesen Kulturimperialismus einfach auch mal umzudrehen. Oder auch nicht, wenn man drüber nachdenkt. Ach, egal.