Silvester war früher auch spannender, oder? Dieses Jahr muss ich das mal ausprobieren mit diesem Flugzeug-Tripp über die Zeitzonen zu fliegen und achtmal in zwei Stunden Neujahr zu feiern. Dabei mag ich gar keinen Sekt. Na, mal sehen, was 2026 bringt und wo ich am Ende den Partyhut aufhaben werde.
Das Jahr fängt auf jeden Fall musikalisch mit einem donnernden Feuerwerk an, wenn die Hardcore Mädels Truppe um Slut Intent aus Minneapolis ihr Debüt Album in die Atmosphäre ballert und mit 9 Songs in knapp 20 Minuten eine furiose Portion Krach mit Funken und Knall und Rumms in die Luft jagt. Was wieder herunterrieselt sind die kleinen Melodiefetzen, die den Neujahrskater unter sich begraben und mit dem Beigeschmack von GEL oder Stress Positions die pelzige Zunge wieder knutschbereit machen. Sehr cool.
Kein Label – selbst aufgenommen und bislang nur digital zu haben. Wer war das nochmal, der Silvester 99/2000 dieses Zeitzonen-Ding ausprobiert hat? Was für ein Trottel. Wo ist der Millenium-Bug, wenn man ihn braucht. Guter Vorsatz: mehr Liebe.
Benannt nach einem optischen Phänomen, das auf Deutsch Parallaxenfehler heißt und das eigentlich nur Fotografen oder Studenten im ersten Semester des Designstudiums bekannt ist.
Also die Bürgerräte sollen jetzt abgeschafft werden, ne? Hab ich richtig gelesen. Die umwerfende Nestlé-Hexe findet das doof, weil man damit partout nichts Böses anstellen kann. Also weg damit.
Könnte ich ein bis drei Powerakkorde auf der Gitarre spielen und hätte dazu noch einen Drumcomputer in der Rumplkammer gammeln, würde so wohl auch mein erstes Soloalbum klingen.
Tolles Album von den drei Punks aus Soweto. Naja, Album.
Nach dem Demo kommt die Single, so steht’s im Gesetz. Hier also die erste Vinyl Veröffentlichung der Hardcore Band aus British Columbia.