Tacoblaster aus Bordeaux haben jetzt schon den erfrischenden Sound für den heißen Sommer im Angebot. Oder andersrum.
Das klingt manchmal ein bisschen so, als hätten Sweet Reaper ein neues Fuzz Gerät Fußpedal in der Garage gefunden und hüpfen darauf fröhlich herum. Eine entspannte Mischung aus Pop Punk, Surf und Garage Rock wird da in 12 Songs auf dem Album geboten, die wie warmer Sand zwischen den Zehen durchrieselt.
Und dann im Zelt nervt, aber das hat man davon, wenn man so ein schiefes Bild aufmacht. OK.
Howlin' Banana Records. Auf LP erschienen. Das Cover ist auch vom Chef der Band entworfen und mit der Hilfe von Lucie Bedu umgesetzt worden. Aber eigentlich macht alles Tom Caussade. Auch die Interviews. Oh lala. Das ist Egg? Verdammt.
Ach ja, die Ambivalenz des Wiedererkennungswerts. Schon beim ersten Gitarrenakkord hört man die Herkunft heraus, ist das dann ein Markenzeichen?
Es ist schon bemerkenswert, dass in einem Skandal um alte weiße Männer derzeit nur eine Frau im Knast sitzt. Findet ihr das nicht auch komisch? Nee, wahrscheinlich ist das ganz normal. OK.
Das neue Album von D.B.R. aus Berlin kommt in Gestalt einer richtigen Garage Punk Band daher. Ungestüme Melodien versteckt in krachigen Gitarren, die von dem schepperndem Schlagzeug aus der hinteren Ecke befeuert werden und mit dem Post Punk Bassläufen vom Sofa zum übertriebenen Kopfnicken einladen.
Synth Punk aus Manitoba, der ein bisschen an die Terramoto oder Wall Of Phlegm Sachen von M.O.T.O. erinnert.
Tut mir leid, dass man das sagen muss, aber es wäre besser gewesen, die Bombe in Aachen einfach zu sprengen, statt sie kontrolliert zu entschärfen. Habt ihr mal die Innenstadt gesehen? Wenn es ohnehin schon verlottert wird, könnte man auch einfach mal Tabula Rasa machen. Naja.
Wollte gerade sagen, dass die Jungs ja ganz schön angepisst sind, aber wer sich schon Rifle nennt, kann dann ja auch nicht mit Flower-Power Dudelei um die Ecke kommen. Das ist momentan mein Soundtrack zu der neuen Oxfam Studie.
Pub Rock Garage Punk aus Australien in einer weiteren Reinkarnation. Die haben sich da eine recht inzestuöse Szene angelegt, die ich nicht aufdröseln kann. Immer wieder die selben Menschen in anderen Bands und Labels und man wird total bekloppt, wenn man die Stammbäume versucht, nachzuzeichnen. So auch bei Doe St.