Keine Ahnung, warum der junge Mann seine Jacke verbrennen will, die sieht doch für einen Punk Rocker noch recht adrett aus und hält noch 10-15 Jahre Minimum. Aber so sind sie, die jungen Leute. Mit ihrem Kopf in den Wolken und den Füßen auf dem Skateboard.
Mir solls recht sein, so entstanden hier von Jacket Burner vier neue lo-fi Trash Garage Punk Stücke, die wunderbar eingängig und poppig durch den Gehörgang wackeln, um dann irgendwo in der Hirnrinde neben dem Bubblegum Punk kleben zu bleiben. Das erinnert in Teilen an die Mark Vodka Group oder den Marvelous Mark, aber das kann man ja eigentlich auch schon am Cover erkennen. Cool.
Goodbye Boozy. Auf Single erschienen und auf Nachfrage auch zu erhalten. Oder unterstützt den Künstler auf seiner Seite für die digitale Version, sonst muss er irgendwann nackig rumlaufen.
Hört dieser Winter eigentlich auch mal irgendwann auf? Wann wird’s denn mal wieder hell? Geht das Leben irgendwann weiter? Ugh. Hab schlecht geschlafen und jetzt fühl ich mich so wie die Debüt LP von Promaja. Müde, düster, Synthie Post Punk Trägheit.
Kennt ihr diese schöne Tattoo, das immer als schlechtes Beispiel dienen muss, wenn es um die längerfristige Entscheidung geht, sich Tinte in den Körper ritzen zu lassen? Dieses mutige Statement, ja dieser verzweifelte Aufruf an die Götter der Liebe von Frau Effenberg "True Love Never Die", wo es doch eigentlich "True Love Never Dies" heißen müsse. Na sowas.
Könnt ihr euch noch an den Film von Kevin Smith erinnern? Bis auf ein paar witzlose Dialoge ist der gut gealtert, was man ja nicht wirklich für viele Komödien aus den 90ern behaupten kann. Aber Alan Rickman, George Carlin, Jason Lee, Salma Hayek und Alanis Morissette? Puh. Dazu ordentliches Kirchen-Bashing und ein Dämon, der aus Scheiße besteht. Schon lustig.
Hört man die Debüt LP von Smackbeat andächtig und aufmerksam, könnte man zunächst annehmen, mit dem Opener "1999" besängen sie ihr Geburtsjahr und auf dem Album sind junge Burschen aus Münster unterwegs, die bei den Großen im ortsansässigen Skaters Palace die Musik aus den Ghettoblastern der 90er bei den Sessions mitgehört haben und mit Shoe Goo nun daraus eine Art Best Of Melody Core Punk Rock LP zusammengeklebt haben.
Ich hab ja Akte-X nie gesehen, muss ich gestehen. Aber ich kann verstehen, dass es eine gewisse Anziehungskraft ausübt, über unheimliche Begegnungen und geheimnisvolle Geschehnisse zu schaudern, die man nicht so recht glauben – aber auch nicht ganz als dummes Geschwätz abtun kann. Das war in den 90ern wohl der große heiße Scheiss im TV. Heute muss man dafür nur Twitter aufmachen. Naja.
Der Bandname ist ein bisschen redundant, oder? Fast schon tautologisch. Das ist ja so wie "leckeres Erdbeereis" oder "sinnlose Arbeit". Man kann sich eigentlich das Adjektiv sparen.
Falls es heute schnell gehen muss, hab ich hier ein kurzes Demo Tape von Eliminators für euch, die komplett unironisch ihre Interpretation von Straight Edge HC aus der Bay Area zusammenprügeln. Ansässig in San Francisco, haben die Vernichter die beste Medizin für euren verkaterten Montagmorgen im Angebot: keine Drogen nehmen!
Nanu. Es ist Anfang Februar und das beste Album des Jahres ist schon raus? Wie ärgerlich. Wie schön.
Oh je, die sind ja alle wahnsinnig. Telesatan aus Leipzig kommen mit ihrer neuen Single um die Ecke geschlichen und klingen darauf besessener von den Resten des umgegrabenen Dorffriedhofs als zuvor.