Stress Positions melden sich nach dem Album im Dezember schon mit der zweiten Ladung an geballter akustischer Frustbewältigung zurück. Thematisch möchte uns die Band aus Chicago in den Zoo mitnehmen und auf die besonderen Exponate (sagt man nicht bei einem Zoo, oder?) hinweisen, die hier in Käfigen und Gehegen zu begaffen sind.
Sorry, das ist nicht witzig, die Historie der sogenannten Völkerschauen zeigt uns deutlich, was für ein dummes Stück Scheiße eigentlich der weiße Mann war (und wahrscheinlich in den meisten Fällen noch ist). Die beste Antwort lautet da eigentlich nur draufhauen und kaputtschlagen.
Stress Positions machen das ganz wunderbar mit ihrem eingängigen Hardcore Punk der schnelleren Spielart und zeigen mit der Themenauswahl ebenso anschaulich die vielen Spiel- und Schauplätze der menschlichen Verrohung.
Bittere Pille, bleibt im Hals stecken und schmeckt nach Hass. Ziemlich geil.
Three One G. Erscheint auf Vinyl im Mai in grün und coke bottle. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis man auch die Tiere nicht mehr so zur Schau stellt, dass sie dem verwöhnten Kind ein Wohlgefallen sind. OK.
Vielleicht sollten wir damit anfangen, nur noch doitsche oder europäische Musik zu konsumieren, weil die Platten aus den USA bald eh nicht mehr zu bezahlen sind.
Da fängt man am Montag schon in aller Frühe damit an, sich zu entschuldigen. Wo soll das enden?
Das ist ja schon ein bisschen gehässig, dieses Album ausgerechnet am Tanzverbotstag in Deutschland zu veröffentlichen. Vielleicht hält man sich als streitbarer Franzose da eh nicht dran, mag sein. Aber ich als guter Katholik, ach nee.
Gibt es sowas wie Posi-Deathrock? Ach, diese bekloppten Genre Schubladen werden noch einmal mein Ende sein. Die fünf Franzosen aus der Distance in Bordeaux zaubern auf jeden Fall auf ihrer Debüt EP eine schöne Mischung aus Post Punk mit Melodie und Garage Rock mit kalten Füßen aus dem Hut und positionieren sich damit irgendwo auf dem Schulhof zwischen Gummitwist und den Tischtennisplatten.
San Francisco Occult Heartbreak Pop. Viel mehr Worte braucht es eigentlich nicht, um mich anzulocken. Die Musik von The Pennys kommt etwas grobschlächtig daher, ärgert sich nicht über schiefe Harmonien oder Rauschen im Hintergrund und macht deswegen genau alles richtig, um nicht langweilig und austauschbar zu wirken.
Ob wohl der fiktive, ostdeutsche Part des Aldi Konzerns genauso kleine Eier hat wie die Schlappschwänze von Aldi-Süd und vor dem mächtigen Präsidenten der USA einknickt, wenn es um Diversität geht? Einfach mal sämtliche Informationen über Initiativen zu Diversität, Gleichstellung und Inklusivität (DEI) von der Webseite mit Jobangeboten und Karrieremöglichkeiten genommen.
Eine lustige Mischung aus quietschvergnügtem Keyboard Power Pop und zuckerfreiem Punk Rock kommt da in Form einer runden Vinylscheibe ins Haus geflogen.
Ah, die Split Single. Unser Format des Herzens. Dieses Mal mit zwei Bands aus Melbourne, die tatsächlich auch beide letztes Jahr den Support für Jack White gespielt haben. Aber in Australien läuft das ja eh anders, da finden sich auch Pub und Punk Rocker in den Charts wieder.
In NRW gibt es jetzt bald die Polizei der Polizei. Ihr könnt da zu den "unabhängigen Polizeibeamten" hingehen, wenn ihr Probleme mit einem prügelnden Beamten habt und die schreiben das dann auf und schmeißen den Zettel weg.