Vom "Board of Peace" zum Krieg in nur einem Monat – Respekt. Wo gibt es eigentlich diese Pillen, die man für Montag bis Sonntag einnehmen muss, um zu funktionieren? Ah, direkt hier… wir praktisch.
Lofi Garage Punk mit Drums und Gitarre aus der Vergangenheit Londons.
Sexaphone gab es eigentlich nur ein paar Jahre in den Nullern, also ziemlich genau vor 20 Jahren, und damals haben sie zwei Singles mit genau diesem dreckigen und vielleicht auch simplen Sound vor die Pubs gerotzt. Also zumindest simpler als der Kram von Black Time, bei denen sie beide ebenfalls ziemlichen Krach gemacht haben, aber ein bisschen bluesiger, rockiger.
Hier also die Zusammenfassung ihrer Schaffenskrisen aus den letzten 21 Jahren inklusive ein paar neuer Stücke, die extra für diese Veröffentlichung aus dem modrigen Keller gezogen und komplett neu eingespielt wurden. Roh und sympathisch dilettantisch – wunderbar.
Girlsville. Auf Kassette erschienen. 20 Songs für den Montag, gut dosiert gibt das genügend Schub für den ganzen Tag. Und mit Schub meine ich im Bett liegen bleiben, Sonne hin oder her.
Ein Soloalbum vom Post Garage Punk Spezialisten Dylan McCartney aus Cincinnati. Ihr kennt die Musik, die er in den Bands und Projekten seit Jahren abliefert (Crime Of Passing, The Drin, Motorbike, The Serfs, usw.), aber kennt ihr auch sein ruhiges, teilweise etwas seltsames Werk aus dem Herbst letzten Jahres, auf dem er mit einer Mischung aus Folk und Post Trash Punk seiner Oma gedenkt, die letztes Jahr verstorben ist?
Leute! Ich bin Papst. Habt ihr das gelesen? Wahnsinn.
Tacoblaster aus Bordeaux haben jetzt schon den erfrischenden Sound für den heißen Sommer im Angebot. Oder andersrum.
Hin und wieder muss man auf seine Armbanduhr schauen, um sich zu vergewissern, dass wir im Jahr 2026 leben bei dieser ganzen anachronistischen Musik, die uns den ganzen Tag berieselt oder zuhagelt.
Hardcore Punk aus den Appalachen. Hatten wir so auch noch nicht. Eigentlich gibt es auch dort nichts Neues und L.I.P.S. aus Harlan liefern bekannten Kram ab, aber deswegen macht man das ja auch, der "Kram" ist halt immer wieder super eingängig und mitreißend, wenn man sich beschweren will.