Boah, ist das LAAAUUUUUUUUUUTT. Nix gegen ein bisschen Übersteuern, wer gibt da schon Acht drauf, ob die Lampen grün, gelb oder rot blinken.
Aber hier haben Class Act, die bei den Aufnahmen zu dem aktuellen Album alles selbst in die Hand genommen haben – von Artwork über Layout, Musik und dem Aufnehmen bis zum Mixen der Songs – sich ein bisschen viel vorgenommen und ein wenig geschludert. Oder malade neben dem Mischpult gelegen, als es um die Lautstärke ging. Egal.
Somit erhalten die 14 Hardcore Knaller eine extra Portion Rotz und Schmutz und Krächz auf das Tonband magnetisiert und der Soundtrack aus dem Sommer ist wie gemacht für den bevorstehenden schwarzen Freitag, an dem ihr euch alle totkaufen müsst, um glücklich zu sein. Auf geht’s.
Dirtbag Distro haben das digitale Album aus dem Juli nun auf Kassette veröffentlicht. Ist aber genauso laut. In Kansas City scheinen die Menschen einfach ein bisschen schwerhörig zu sein.
Habt ihr den Vorstoß von irgendwelchen Kids aus fucking Offenbach mitbekommen, dass die Texte vom Dödel Haftbefehl mit in den Kanon der Oberstufe gehören und im Deutschunterricht behandelt werden sollten?
Kennt ihr diese Werbung gegen Durchfall und Blähungen und Bauchschmerzen, bei der sich ein Typ zunächst darüber auslässt, wie viel Stress er im Job hatte und dass ihm das auf den Magen geschlagen ist und es ihm damit so richtig schlecht ging und dann hat er dieses Medikament genommen und alles ist wieder Bingo?
Psychedelic? Surf? Post? Welches Affix hätten wir denn gerne für unsere Portion Rock am Montagmorgen?
Wieso eigentlich grüner Stahl? Das sieht doch scheiße aus. Naja, da kenn ich mich nicht mit aus.
Eine neue Band um Chubby ist immer eine gute Idee. Sogar eine noch bessere, wenn die Oi-Flanke ein bisschen verlassen und das melodische Punk Rock Gedudel in den Vordergrund treten kann.
Sieht so aus, als müssten die jungen Leute bei den "Democrats" in den USA einfach nur zum Islam konvertieren und schon gewinnen sie auch wieder Wahlen. Da hat das Christentum wohl ausgedient. OK.