Opiliones – The Heart of a Harvestman

Kennt Ihr Phonogen aus Freiburg? Oder Kenzari’s Middle Kata aus der Nähe von München? Ich leider nicht, aber das kann auch an der geografischen Heimat der genannten Bands liegen, man bekommt ja nix mit in diesem riesigen Land. Obwohl, Kenzari’s Middle Kata wurden im August 06 vom OX als die „aufregendste nationale Neuentdeckung im modernen Hardcore“ abgefeiert.
Auf jeden Fall haben Mitglieder dieser Bands jetzt eine neue Gruppe am Start: Opiliones aus Aschau am Inn. Das musste ich auch erst mal im Atlas suchen, is ca 70 km östlich von München. Also Aschau am Inn, Opiliones sind Weberknechte.

Und diese tapferen Schneider veröffentlichen im Mai ihr Debüt Album „the heart of a harvestman„. Und das ist ziemlich gut. 14 Songs in knapp 38 Minuten, musikalisch irgendwo zwischen Hot Snakes, Deadverse oder Dramamine zu verorten und dabei niemals langweilig oder eintönig. Geiler Sänger, noble Gitarren, fettes Schlagzeug. Zusammen spielen die 4 Jungs dann Kompositionen, an denen man erkennt, dass sie schon länger Musik machen. Klingt alles durchdacht und ist auch noch sauber produziert. Würde ich gern mal live sehen, aber München? Hm. Mal sehen, wo die im September auf ihrer kommenden Tour so spielen werden.

Schade, dass das Album von Opiliones nur auf CD erscheint. Ansonsten hätte eine neue LP auf jeden Fall ihren Platz im Regal gefunden. Aber genug der Worte, überzeugt Euch selbst und geht dann am 13.05. ins Kafe Kult. Ich hab da keine Zeit.

Einen doppelten Nachschlag gibts nach dem Sprung.

4 Gedanken zu “Opiliones – The Heart of a Harvestman

  1. Guten Musikgeschmack haste ja, aber ich denke es handelt sich nicht um die genannten Phonogen aus Freiburg sondern um die Rosenheimer Instrumentalband phonogen, passt auch musikalisch mehr.
    Der Flo

  2. Pingback: Opiliones – Constant Doubt | Manierenversagen

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