Wristwatch – III LP

Pünktlich zum Jahresbeginn erschienen und mit zwei hässlichen Armbanduhren auf dem Cover, meistert das dritte Album von Wristwatch den Silly Walk zwischen Garage-, Pop- und Post-Punk mit 10 Songs in einer Spielzeit von über 30 Minuten mit Bravur.

Viele tolle Melodien mit ganz viel Gitarre und dampfenden Rock’n’Roll Beats im Rucksack. Ziemlich tanzbar, zwischendurch nur das Aufziehen der Uhren nicht vergessen. Das Album wurde von Beau Sorensen produziert, der auch schon für Taylor Swift gearbeitet hat. Keine Ahnung, ob das eine wertvolle Info für euch ist. Schönes Album!

Auf limierter LP zu bekommen und ich hab keine Ahnung, welches Label das gerade herausbringt. Na sowas. Ich sollte als Fan von Vinyl-Schallplatten nicht das Maul soweit aufreißen und über die Sinnlosikeit von Armbanduhren schwadronieren, wenn es doch nur teure und sinnlose Schmuckstücke sind. Egal.

Wristwatch – II LP

Habt Ihr sowas wie eine Armbanduhr ums Handgelenk schlackern?

Warum?

Und wenn Henry Rollins meint, diese Band hier, Wristwatch, seien cool, hat der alte Mann natülich recht. Nach dem Debüt auf dem inzwischen verblichenen Label FDH Records erscheint nun das sogenannte zweite Album von den Synthie Punk Rockern bei Big Neck und No Coast Records im Juli. Und wenn Henry Rollins sagt, das sei eine coole Band, sind natürlich auch die limitierten LP-Versionen bereits vergriffen, obwohl man nur einen Song vorab hören darf. Erstaunlich. Glückwunsch!

Musikalisch geht die Ein-bis-Zwei-Mann-Produktion von Wristwatch in die Richtung von Ausmuteants und biegt bei Mind Spiders in die Richtung von irgendwelchen Projekten von Marco Palumo ab. Coole Band.

Die letzte Armbanduhr, die ich hatte, konnte nur die Uhrzeit anzeigen. Die hab ich natürlich dann weggeschmissen. Was für ein sinnloser Quatsch. Mit meiner neuen Smwartwatch hingegen fühle ich mich jetzt jeden Tag schlecht, weil ich nicht genug Schritte tu oder zur falschen Zeit kacken gehe. Yay Fortschritt.