W.O.M.B.A.T. – Ordinary Apocalypse LP

Das neue W.O.M.B.A.T. Album ist da. Hurra.
Die vier Freunde aus Melbourne haben sich einen ähnlich lustigen und selbstkritischen Namen gegeben wie PUP (Pathetic Use of Potential), nur dass sie es tatsächlich mit Waste Of Money Brains And Time schaffen, jeden Buchstaben des kleinen knuffigen Tiers zu nutzen, um ein echtes Apronym zu erzeugen.

Dafür haben die beiden Bands gemeinsam, dass sie kleine knuffige Tiere sein wollen, aber eigentlich mit viel Gitarrenlärm in Kneipen herumhängen und über das blöde Commonwealth und die Briten lästern.

Ansonsten verbindet die beiden Bands eigentlich nichts. Interssant.

Die 12″ ist seit gestern offiziell erschienen und wer das hässliche Cover gerne in groß im Zimmer stehen haben möchte, muss nur in Australien bestellen, wenn ich das richtig sehe. Dann bestellt mir bitte eine mit. OK, danke.

W.O.M.B.A.T. – Inbrace CS

Mein Landesvater hat recht. Was will so eine freche Göre eigentlich ausgerechnet bei den Grünen, wenn sie doch viel besser zu anderen Parteien oder Initiativen passt. ACAB und Eat the Rich sind Parolen, die sich schwer mit SUV und Privatschule, Hinterzimmerdeals mit RWE und dem Migrationspakt vereinbaren lassen.

Komm doch zu uns, Jette. We might be ugly but we have the music.
Zum Beispiel W.O.M.B.A.T. aus Melbourne. Endlich mal eine Punk’n’Roll und Pub Rock Band aus Australien, die eine Orgel in die Kneipe schiebt. Eingängige Gitarrenriffs mit Ohrwurmcharakter und tollen Melodien, verpackt in einer poppigen Ummantelung aus zurückhaltender Bass und Schlagzeugmelange. Schmeckt hervorragend zum Wochenende. Tolles Debüt inklusive eines Coversongs von Dark Thoughts, wenn ich das richtig höre.

Idiotape Records. Könnt ihr jetzt auf Kassette kaufen, das Minialbum ist bereits digital im November erschienen. Ob wohl ein T-Shirt mit "Eat The Rich Bastards" Aufdruck für die Grünen in Ordnung wäre? Oder "All Cops Are Edible"? Ach, wen interessierts. Schönes Wochenende.