Noch eine weitere Kuriosität für euren Sammelschrank. Eine 10″ ist ja heutzutage schon seltsam genug – dieses Sonderformat pressen zu lassen, kann sich ja niemand mehr leisten. Daher ist diese Ausgabe der Thee Mightees 10″ auch ein sogenannter Lathe Cut, also eine DIY Anfertigung mit einem haushaltsüblichen Diamant von Hand in den Vinylrohling geschnitzt.
Da braucht man keine Industrie, nur etwas Valium, eine ruhige Hand und den Glasschneider von seinem Einbrecher-Onkel, der seit ein paar Jahren "im Urlaub" ist.
Ach so.
Poppiger lofi Garage Punk mit ein bisschen Schrammel. Erst einmal nur ein Song zu hören, aber nächste Woche kommt der Rest. Ganz nett, oder?
Safe Suburban Home Records. Könnt ihr vorbestellen, bis nächsten Freitag sind die fertig geschnitten, versprochen. Schönes Wochenende!
Eine neue LP von Ben Auld ist auf dem Weg.
Hat eigentlich die Popularität dieser Rasse inzwischen ein bisschen nachgelassen oder sind die braunen und schwarzen Tölen mit dem breiten Schädel immer noch die erste bis zweite Wahl bei Hundebesitzern? Das ist so ein bisschen die alternativere Version zum Golden Retriever, wenn man halt keine Kinder hat und nicht so einen blöden treudoofen Familienhund braucht, den man auch treten kann, ohne dass er beißt, ne?
Ihr dürft mir das nicht übel nehmen, ich bin mit Radio groß geworden und NDR2/FFN haben mich in meiner frühen Kindheit musikalisch sozialisiert, bevor ich ausbrechen und ein zotteliger Punk Rocker werden konnte.
Ein bisschen schräger und softer Gitarren Pop von Sean Brook, dem Sänger der Band Brunch, die ich genauso wenig kenne. Egal.
Ein bisschen antizyklisch ist der Titel der Kassettensingle von Autocamper aus Manchester ja schon, oder? Naja, vielleicht hingt das Label mit der Veröffentlichung ja auch nur hinterher oder der Song und die Kassettensingle sind nur Teil einer Abrechnung, ein mentaler Abschluss des warmen Teil des Jahres. Ein Rückblick in Tönen, sozusagen.
Wenn man sich morgens in der Bahn noch mal mit dem Kopf ans Fenster lehnt und nach ner Minute nicht weiß, ob man sich noch auf dem Heimweg aus der Kneipe oder bereits auf dem Weg zur Arbeit/Schule/Beerdigung befindet, transzendiert man angenehm verpeilt zwischen Panik und Gelassenheit, zögert den Moment der Erkenntnis noch ein wenig hinaus und schläft entweder ein oder gleitet sanft, sich seines Schicksals ergebend, in die Realität des Montags hinein.