Eine neue LP von Ben Auld ist auf dem Weg.
Die letzte Platte, auf der er sich indie-poppig mit Zitronengras auseinandergesetzt hat, ist auch schon wieder vier Jahre her und inzwischen ist er wohl des Öfteren im Leben gescheitert, was nicht nur den Titel des Albums inspiriert, sondern auch den Sound in eine angenehm selbsthassende Melancholie getrieben hat. Wie schön.
Zumindest hört sich der eine neue Song so ein bisschen nach Tony Molina meets Weezer an und bei denen weiß man ja auch oft nicht so genau, welche Emotionen beim Hören jetzt eigentlich angemessen sind. Und jetzt gibt es das gleiche Verwirrspiel aus Norwich in Europa. Wie schön.
Genau das Richtige für den ewigen Montag.
Safe Suburban Home & Repeating Cloud. Erscheint am 1. April auf Vinyl und CD.
Hat eigentlich die Popularität dieser Rasse inzwischen ein bisschen nachgelassen oder sind die braunen und schwarzen Tölen mit dem breiten Schädel immer noch die erste bis zweite Wahl bei Hundebesitzern? Das ist so ein bisschen die alternativere Version zum Golden Retriever, wenn man halt keine Kinder hat und nicht so einen blöden treudoofen Familienhund braucht, den man auch treten kann, ohne dass er beißt, ne?
Ihr dürft mir das nicht übel nehmen, ich bin mit Radio groß geworden und NDR2/FFN haben mich in meiner frühen Kindheit musikalisch sozialisiert, bevor ich ausbrechen und ein zotteliger Punk Rocker werden konnte.
Ein bisschen schräger und softer Gitarren Pop von Sean Brook, dem Sänger der Band Brunch, die ich genauso wenig kenne. Egal.
Ein bisschen antizyklisch ist der Titel der Kassettensingle von Autocamper aus Manchester ja schon, oder? Naja, vielleicht hingt das Label mit der Veröffentlichung ja auch nur hinterher oder der Song und die Kassettensingle sind nur Teil einer Abrechnung, ein mentaler Abschluss des warmen Teil des Jahres. Ein Rückblick in Tönen, sozusagen.
Wenn man sich morgens in der Bahn noch mal mit dem Kopf ans Fenster lehnt und nach ner Minute nicht weiß, ob man sich noch auf dem Heimweg aus der Kneipe oder bereits auf dem Weg zur Arbeit/Schule/Beerdigung befindet, transzendiert man angenehm verpeilt zwischen Panik und Gelassenheit, zögert den Moment der Erkenntnis noch ein wenig hinaus und schläft entweder ein oder gleitet sanft, sich seines Schicksals ergebend, in die Realität des Montags hinein.