Jug – Head 12″

Was für ein beschissener Tag, Leute. Man wacht auf und liest GEAS und Musk und will eigentlich nicht aufstehen. Zum Glück ist gerade Fußball, sonst müsste man noch über die echte Welt nachdenken und zum Glück kann ich liegen bleiben und alles Notwendige erledigen. Ein Hoch auf Starlink und mein Internet und Lieferando und Bettpfannen.

Apropos. Heißer Scheiß von Jug im Anflug. Zwar kommt erst im August die 12″ raus, aber man darf sich jetzt schon zwei kleine Appetithäppchen zu Gemüte führen und für manche zarte Pflanzen reicht diese tägliche Dosis an Aggression bereits vollkommen aus, um die EU-Grenzen anzupinkeln und die Space-X Rakete im Nachbargarten umzuwerfen.

Hardcore Punk mit schlechter Laune und gefährlichen Gitarren in voller Fahrt. Da will ich auf dem Konzert nicht in der ersten Reihe sitzen. Puh. Ganz geil.

Neon Taste bringt die 12″ auf Vinyl im August raus. Hab ich schon gesagt. OK.

VR Sex – Hard Copy LP

Da hat der schrullige Millardär also einem Menschen einen Chip ins Hirn gespflanzt, um ihn mit Twitter, Pardon, X zu verbinden und ähm, live aus dem Krankenbett x-en zu lassen. Oder ähnliches, ich war nicht dabei.
Die computergestütze Augmentierung des Menschen hat begonnen, hurra – ich hab so gerne dieses Spiel damals gespielt – Deus X, bei dem man sich selbst nach Belieben "verbessern" kann. Der Protagonist startet das Spiel mit einem sogenannten "Infolink", mithilfe dessen er kommunizieren kann – also quasi das Gegenstück zu dem nun verpflanzten Chip.

Darauf aufbauen können dann aber recht schnell Muskelmasse, Sehleistung unnd Heilungsprozesse verbessert/erweitert werden. Und naja, Unsichtbarkeit, Schutzschild, blabla, ist ja schließlich ein Spiel. Mal sehen, wann Realität mit Phantasie gleichzieht und die ersten Supersoldaten in Deutschland herumlaufen, die alle wie der stramme Niedersachse Boris aussehen. Sorry, bin ein wenig abgedriftet.

Passend zum Thema eine neue Platte von dem VR Sex Typen, der jetzt 4 Freunde eingeladen hat, um aus dem Projekt eine richtige Band zu kneten. Hat wohl funktioniert. Die L.A. Boys haben sich im Proberaum eingeschlossen und 10 Songs aufgenommen, die auch wieder in die Post Punk Richtung wandern, aber auf dem Weg sehr viel von Synth Pop Punk und Garage aufsammeln, um diesen Spaziergang nicht allzu langweilig werden zu lassen. Beim ersten Song kann man das schon wunderbar hören. Eine Mischung aus Mind Spiders und Shrinkwrap Killers, die sich auf fast 5 Minuten austoben. Sehr cool.

Dais Records. Das Album erscheint erst im März. Bis dahin sind wohl die ersten Lötstellen des Chips bereits verrostet, aber wir sind live dabei und können mitlesen. Cool.