Mod Lang – Borrowed Time LP

Na, wenn schon Power Pop, dann auch richtig. Mod Lang aus Detroit machen alles so, wie sie es von ihren Eltern (oder Großeltern? Die sind ja alle so jung heutzutage und sehen mit ihren Schnurres und langen Haaren nur so alt aus) gelernt und abgeschaut haben.

Perfekte Melodien, mehrsprachiger Gesang mit Harmonien und Glam Rock Anwandlungen aus den Plateausohlen längst begrabener Hippies. Ganz geil.

Just Add Water Records. Kommt auf verschiedenen Farben und Formaten und Pressungen aus dem fernen Amerika in deine Wohnstube geflattert, wenn du genügend Geld hast. Sonst leih dir was.

Rowdy – S/T LP

Rock’n’Roll! Rowdy aus dem großen und weiten Texas sind die etwas räudigere Variation von Romero aus dem großen weiten Australien.

Richtig tolle Melodien, großartige Sängerin, gerade genügend Knarzen aus den Verstärkern – kurz vor Fuzz, kurz nach verzerrt – und ordentlich schepperndes und klatschendes Schlagwerk. Super Platte von den Leuten, die man vielleicht aus Goldie Dawn oder den Hex Dispensers kennt.
Mit dem Namen werden sie auf den Straßen und in den Bars in ihrem Heimatstaat gewiss nur auf 12 Millionen gleichnamige Bands treffen, die von Country über Metal bis Electro-DJ jedes Genre bedienen. Vielleicht sollte man doch mal anfangen, diesen vermeintlich individuellen Bands einfach Nummern zu geben. Schaut euch Blink oder Sum an. Höhö.

8 Songs, Cover ist farblich mit der Jahreszeit abgestimmt und mit dieser wunderbar eingängigen Mischung aus Power Pop, Rock’n’Roll und Glam kann man wunderbar das Laub auf der Straße wegblasen. Cool.

Drunken Sailor. Rote und schwarze Platten im Angebot. Im Gegensatz zu Romero bringen Rowdy direkt ihre durchschnittliche LP heraus, um dann erst die Hit Single mit zwei sehr starken Songs zu veröffentlichen. Ha.