Nathy SG – Selected Transient Works 23-26

Ich bin ja anscheinend der einzige Trottel, der heute arbeiten muss und nicht seit gestern im Stau steht. Na toll.

Dann mach ich mir halt hier Martha an, die Indie Pop Punk Rock Band, die mit ihren eingängigen Melodien zielsicher einen weichen Kern in meinem schwarzen Teerklumpen von Herz trifft oder so lange darauf einträllert, bis der erstarrte Stein der Verbitterung ein bissle softer wird.

Ach so. Ist nur der Nathy von der Band (und Onsind und Fortitude Valley) mit seinen Solosachen, aber wer hört da schon den Unterschied. Gesammelte Werke aus den letzten 3 Jahren. Poppiger Freitag.

Dann setz ich mich jetzt auch ins Auto und fahr in einen Stau. Schönes Wochenende, vielleicht sieht man sich ja. Ich bin der Typ auf dem Seitenstreifen.

Find Out – Tools Of War CS

Bevor das hier in die poppige Belanglosigkeit abdriftet, reißen wir das Steuer mal geschwind herum und lenken den Karren in den Abgrund der Hardcore Monotonie.

Find Out aus Durham in North Carolina vermengen alle Zutaten der Hardcore Küche, die man so auf dem Boden findet, und mixen daraus einen schmackhaften Matschlump, den man sich wunderbar in die Ohren schmieren kann, um den heulenden Kanzler nicht mehr ertragen zu müssen. Nix Neues, aber hilft.

Demnächst in Deutschland auf Tour mit dem Support von Come In, bei der sie durch die leerstehenden Parfümerien in den grauen Innenstädten der Republik tingeln. Ha.

No Time Records. Im Original digital bereits Ende Juli – aber auf Kassette erste einen Monat später erschienen und mit fast 7 Minuten Spielzeit bei 4 Songs ist das ja fast schon Indie. Mit Leuten von Dogs Eyes, Skrimport, Sibannac, Casta & Logans Circle. Kenn ich alle nicht. OK.