Die ersten Geh- und Stehversuche auf den wackeligen Beinen von Denton Texas' Urgewächsen Chris Pulliam, Mark Ryan und Mike Throneberry, die man sicherlich von Bands wie Mind Spiders, Marked Men, High Tension Wires und vielen anderen kennt, begannen mit den Oddfellows vor ca. 30 Jahren.
Neulich wurde ihnen wohl ein bissle langweilig und sie haben sich kurzerhand noch einmal getroffen, ein Album eingespielt (inklusive eines Coversongs von den Reds) und veröffentlichen damit jetzt ihr Debüt nach über 30 Jahren.
Naja, und das klingt dann natürlich wie eine Mischung aus der gesamten Schaffensphase der betreffenden Typen. Vielleicht geht es ein bisschen in die Mind Spiders Richtung, weil sie sich zusätzlich noch deren Gitarristen (Peter Salisbury) ausgeliehen haben. Klar. Warum nicht.
Wild Honey. Vorzubestellen, erscheint im Juni auf Vinyl. Jetzt erst einmal nur einen Song als Vorgeschmack. Warum nicht einfach einen neuen Namen und eine neue Band? Naja.
Auch vor 20 Jahren haben verrückte junge Menschen schon kauzige Musik gemacht, die heute noch genauso den Gehörgang verklebt wie zeitgenössische Quietschtöne von modernen Punk Rockern, die künstlich mit Eiersalat an der Perfektion vorbei produzieren, damit es noch in die Schublade mit dem "Seltsam"-Aufkleber passt.
Kennt Ihr diese alte, furchtbare Funktion beim Android Smartphone, die euch mitteilt, dass ihr gerade 2 Minuten zu laut Musik über Kopfhörer gehört habt und die die Lautstärke dann automatisch runterregelt, weil euch sonst innerhalb von wenigen Sekunden das Gehirn explodieren würde?