The Shooters – Demo CS

Ich hab im Guardian gelesen, dass man zwischen Neuveröffentlichungen von Pop Alben und tödlichen Verkehrsunfällen einen Zusammenhang festgestellt hat. Nicht, weil die Musik so scheiße ist, dass die alle freiwillig von den Brücken runtersegeln oder gegen die nächste Mauer fahren, nein – weil sie abgelenkt sind.

Also zumindest gibt es da eine auffallende zeitliche Überschneidung von dem Release einer populären Platte und dem Aufkommen schlimmer Autounfälle, weil die Fahrer mit dem Telefon herumgespielt haben.

"Oh, das neue Taylor Swift Album ist raus? Na, da muss ich schnell mal eben bei Spotify scrollen (oder was man da macht) und den heißen Scheiß anhören, damit ich meine Arbeitskollegen gleich eifersüchtig machen kann, hahaha, wo geht das lauter hier, oh, was macht denn dieser Radfahrer hier?"

Die Shooters mit der Vorliebe für Lucky Strike und Maschinenpistolen haben eine ganz andere Rechnung mit dem Tod offen. Lungenkrebs oder Schussverletzung muss schon sein. Dafür machen sie aber sehr schöne Musik. Irgendwie so lofi Garage Punk mit zu viel Melodie und Fuzz und Knarz und Scheppern. Eine helle Freude.

Pop Affliction Records. Auf Kassette erschienen. Also passt bitte am nächsten Bandcamp Friday auf euch auf, denn die Wahrscheinlichkeit steigt um 15%, einen tödlichen Unfall zu haben/verursachen, wenn ein neues Album erscheint. Das bedeutet dann wohl für die meisten von uns den sicheren Tod in knapp zwei Wochen. Verdammt, und ich hab noch ne Stange Kippen hier.