Hin und wieder muss man auf seine Armbanduhr schauen, um sich zu vergewissern, dass wir im Jahr 2026 leben bei dieser ganzen anachronistischen Musik, die uns den ganzen Tag berieselt oder zuhagelt.
Das wird auch heute wieder bei Conspiracy of Owls aus Detroit deutlich, die irgendwie in den 60ern und 70ern der Power Pop Beach Boys Klonerei steckengeblieben sind.
Falls also jemand noch nicht alles aus dem Umfeld der hippiesken Surfbands aus den swinging Sixties ausgelutscht hat sowieso noch ein bissle psychedelische Drogenreste aufzubrauchen sind, dann sollte er sich dieses feine Werk auf den Plattenteller legen und in die ferne Wohlfühl-Vergangenheit entfliehen. Gut für den müden Montag.
Wild Honey Records. Auf ganz vielen LPs erschienen. Ich hab nicht mal eine Armbanduhr. Wer hat denn bitte Armbanduhren?
Silvester war früher auch spannender, oder? Dieses Jahr muss ich das mal ausprobieren mit diesem Flugzeug-Tripp über die Zeitzonen zu fliegen und achtmal in zwei Stunden Neujahr zu feiern. Dabei mag ich gar keinen Sekt. Na, mal sehen, was 2026 bringt und wo ich am Ende den Partyhut aufhaben werde.