Hallo Montag, du blöde Sau. Ich hab mal gelesen, dass der Montag an sich nicht das Problem ist, sondern dass man einfach nur seinen Job kacke findet. Ach was, Du Genie. Als nächstes erzählst Du mir, dass ich nie wieder im Leben "arbeiten" muss, wenn ich einen Job finde, der mir Spaß macht, oder? Naja, die Suche läuft.
Unterdessen geht die Handarbeit weiter. Hier im Büro und andernorts an der Schallplatten-Werkbank. Letztes Mal, als ich was zu der Band geschrieben habe, konnten Ultra Lights sich noch eine Pressung von 60 Vinyl-Singles leisten. Die Inflation hat aber auch in Atlanta ordentlich zugeschlagen, sodass es mit der neuen Veröffentlichung nur noch 25 Stück geworden sind. Weltweit. Wenn man schon limitiert, dann auch richtig, ne? Sind ja fast so schlimm wie irgendwelche Misfits Acetate Einzelstücke.
Aber dafür handgeschnitten, mundgeküsst und arschgeblasen. Toller Pop Song auf Seite A zu bestaunen, andere Seite folgt noch. Nehm ich eine.
Chunklet Industries. Es kann natürlich auch sein, dass die Leute vom Presswerk (Little Elephant) einfach nur faul geworden sind oder sich Vinyl nicht mehr verkaufen lässt, wenn es schnöde schwarz und rund ist.
Apropos arschgeblasen. Anal-Bleaching ist vielleicht ein alternativer Karriereweg, den man einschlagen könnte. Was macht man da schon? So nen Streifen für die Zähne großzügig auf die Region kleben und dem Kunden für zwei Tage das Kacken verbieten. Kann ich.
Pychedelic Pop mit der obligatorischen Schippe Ruß aus der Garage in den Volksempfänger gestreut und durch die Dream Pop Industrie geblasen. Fertig ist die neue Platte von Living Dream aus Indianapolis.
Um das Thema von gestern mal direkt wieder aufzugreifen, hab ich direkt das beste Beweismittel bei der Redaktion eingereicht. Silo Kids aus Hattiesburg spielen genau in der Liga, für die sich auch Cucuy qualifiziert hatten und über die das Label Earth Girl Tapes wacht.
So richtig viel weiß ich noch nicht über diese Band aus Chicago, die hier mit ihrem ersten Tape bei dem Label aus Hattiesburg aufwartet. Aber Halb- und Unwissen hindert mich ja seit jeher nicht daran, irgendetwas zu tun. Das wird sich wohl auch nicht in diesem Jahr ändern. Sorry, not sorry.
Die nächste digital-only Veröffentlichung steht an und geht auf Kosten von Gnome aus Melbourne. Das scheint aber irgendwie Absicht zu sein, der kleinwüchsige Superstar hat ja schließlich schon tausend Alben veröffentlicht, aber davon nur eines in einer Auflage von 10 Stück (!) auf Kassette physisch verfügbar gemacht. Rarer Scheiß, was?
Willkommen zurück, ihr Rabauken. Es gibt keine guten oder schlechten Vorsätze für das Jahr 2025, nur ein paar alberne Witze und Punk Rock wie immer. Fangen wir also direkt mit den jungen Burschen aus Yakutsk an, die gerade ihr Debüt veröffentlicht haben und mit dem Charme einer Abi-Band aus den 90ern einfach so viel Garage Punk Krach in das Vierspurgerät gedrückt haben, dass man ein bisschen an M.O.T.O.’s Wall Of Phlegm erinnert wird.
Einmal kanadischer Pop Punk, immer kanadischer Pop Punk. Dieses Ottawa muss aber auch pinkes Kaugummiwasser aus den Leitungen sprießen lassen. Als Fan, der diese Spielart des Garage Punks trotz des voranschreitenden Alters nicht ablegen kann, bin ich hoch erfreut, demnächst eine ganze Albumladung neuer Songs von Matty Grace hören zu können.
Vielleicht habt ihr das mitbekommen, dass ich irgendwann dieses Jahr mal sehr sehr viele Beiträge und Artikel offline genommen habe, um sicherzustellen, dass
Schön stressiger Post Punk Hardcore mit zu viel Schwung aus dem Bett gehüpft und die morgendliche Selbstüberschätzung direkt beim Schwindelanfall auf dem Weg zum Klo bereut.
Großartiges Album von Fugitive Bubble kommt hier reingepurzelt. Eigentlich schon alter Scheiß, da das Album letztes Jahr bereits bei Impetus Fetus und Stucco auf Kassette erschienen ist, aber da war ich wohl mit anderen Dingen beschäfigt. Oder Ihr habt mich nicht darauf aufmerksam gemacht. Naja.