Nach dem Demo kommt die Single, so steht’s im Gesetz. Hier also die erste Vinyl Veröffentlichung der Hardcore Band aus British Columbia.
Wo genau die herkommen, hab ich irgendwie in der Hektik nicht finden können, aber vielleicht ist das auch ein Geheimnis, immerhin wurde erst vor ein paar Jahren das größte Drogen-„Superlabor“ in der Geschichte Kanadas ausgehoben, und zwar in… genau! British Columbia. Genauer gesagt Falkland. Also nicht die Inseln da unten bei Argentinien, sondern, ach egal.
Auf jeden Fall ist es ja nicht besonders schlau, sich Pill Mill zu nennen und dann seinen Standort öffentlich zu machen, da wird man ja direkt hops genommen von diesen lustigen Mounties. OK.
Musik? Hardcore.
Slow Death Records und Neon Taste Records. Die beiden Qualitätslabel für kanadischen Hardcore. Auf 200 Singles erschienen und mit einem recht verstörenden Cover geschmückt. Sieht so aus, als hätte der Künstler sich hier an seinem eigenen Produkt ein wenig zu großzügig bedient. Finger weg von den Drogen, Kinder!
Da hat so ein Palantir Tech Milliardär gesagt, er sei dafür, dass mal wieder ein bisschen mehr Maskulinität in der Führung gezeigt wird und überhaupt, man solle wieder mit dem öffentlichen Hängen anfangen.
Pop Punk aus Münster. Das geht so ein bisschen in die Richtung von Mean Jeans und Konsorten. Die Jungs möchten gerne in die 90er zurück, wo noch das Vorabendprogramm mit Alf, Al Bundy und dem Trio mit vier Fäusten die wichtigste Diskussionsgrundlage für den nächsten Schultag waren und der Punk von Haus aus ein bissl melodisch poppig mit Bier angehaucht war.
Sehr schönes Tape von Sasha Guleff, der hier einen alten Song aus dem Jahr 2021 verwurstet und diesen gemeinsam mit 5 neuen Stücken zum ersten Mal auf einem physischen Tonträger veröffentlicht.
Während andere Freunde sich vor Freudensprüngen über den neuen Song von Dr. Sure’s Unusual Practice gar nicht zurückhalten können und schon darüber nachgrübeln, ob das Auswandern nach Melbourne vielleicht insgesamt konstengünstiger wird, als sich immer die Singles und LPs nach Europa schicken zu lassen, klebe ich noch ein bisschen auf dem Sofa fest und will micht nicht so recht motivieren lassen.
Hat jemand Bock auf Punk Rock? Dann greift hier zu. Ohne viel Spielereien, einfach nur straighter Garage Punk der Marke Rip Off Records.
Hm, D.I.V.A. nerven mich inzwischen ein bisschen mit ihrem schnoddrigen Uffta Punk ohne Bass. Is ja nett, dass die für die älteren Herrschaften darauf achten, dass viele und laute Hochtöne in ihren 4 Songs die Oberhand haben, aber es klingt für halbwegs geübte und wenig getrübte Ohren dann doch ein bisschen anstrengend.