Nanu, das letzte Album unserer heutigen Ablenkungsstrategie ist auch schon wieder 5 Jahre alt. Toll, dass jetzt die dritte LP von Personality Cult in den Startlöchern steht und Anfang Mai veröffentlicht wird.
Bis dahin kann man schon einmal 2 von den 10 neuen Songs anhören und begeistert feststellen, dass die Band um Ben Carr (Paint Fumes, Natural Causes) noch mehr Melodien auf den Straßen und Garagen von North Carolina gefunden hat, um die exzellente Mischung aus Kaugummi, Garage und Pop Punk Weirdness in den Gehörgang zu drücken.
Das Cover ist bestimmt künstlerisch höchst wertvoll, aber dennoch kacke. Schön.
Dirtnap Records. Erscheint auf Vinyl in gelb, wenn man in den USA bestellt. Oh, das reimt sich. In schwarz wird es bestimmt auch toll klingen. Hm, das nicht.

Auch vor 20 Jahren haben verrückte junge Menschen schon kauzige Musik gemacht, die heute noch genauso den Gehörgang verklebt wie zeitgenössische Quietschtöne von modernen Punk Rockern, die künstlich mit Eiersalat an der Perfektion vorbei produzieren, damit es noch in die Schublade mit dem "Seltsam"-Aufkleber passt.
Das könnte ein spannendes Album werden, was Monomonaco da im April veröffentlichen wollen. Das Artwork sieht zwar auf den ersten Blick nach einer Mischung aus heimatlicher Folklore und verspießter Harmlosigkeit aus, aber schaut man genauer, erkennt man in dem süßen Hündchen das schlummernde Monster, das gerade sein nächstes Opfer kaltblütig anvisiert und dessen abgrissenen Schädel in die Schrumpfkopfsammlung einplant.
The Snags aus Berlin. Alles daran erinnert an früher.
Seit wann schwappt eigentlich diese australische Punk Rock Garage Pub Suppe über die europäische Kontinental-Langeweile? Wann hat das angefagen? Ich kann mich nicht daran erinnern, aber eigentlich waren die Pretty Littles damals schon ganz vorne mit dabei und surfen seit bereits 14 Jahren auf der Blues Punk Garage Pub Punk Welle mit. Oder führen sie an, was weiß ich.
Heute weisen uns zum schleichenden Beginn des Frühlings die Herren von Tomatenplatten und Tics darauf hin, dass es Zeit wird für die FSME Impfung. Nett. Wenn ihr also noch nicht habt, holt euch den neuesten Shot in den Oberarm oder Popo oder in die Stirn, um vor Meningoenzephalitis geschützt zu sein.
Natürlich ist grundsätzlich Sean Connery einem Roger Moore als James Bond vorzuziehen, aber man darf auch nicht vergessen, dass Moore hier schon so viel Ironie in seiner Rolle verwurstet, dass man die sexistischen Sprüche und Handlungen der Figur fast schon übergehen kann.
Ich glaube, mein Nachbar hat mit dem Rauchen aufgehört. Zumindest hab ich ihn schon länger nicht mehr an seinem offenen Küchenfenster gesehen, wo er sonst stets morgens den Tag mit einer Zigarette begrüßt hat, während ich Kakao und Kaffee, Müsli und Tee zum Frühstückstisch jonglierte.
Noch ein Reaper, noch ein Projekt von den Leuten, die sonst ihren Krach und die aufgestaute Wut in den Kellerräumen von Who Decides, Taking Meds, Into The Light, Such Gold, Hard To Know, Druse und vielen anderen Bands auskotzen. Geil, immer her damit.