Ach Mann. Ich wollte damit eigentlich warten, bis die Platte rauskommt, aber ich höre die Promokacke so oft, da werde ich dann beim Erscheinen des Albums gar keinen Bock mehr drauf haben.
Hier, 3 lauwarm frische Songs der genialen Dark Thoughts aus Philadelphia und ein Cover von den Ramones aus New York, das man schon auf der Drunk Dial 7″ hören konnte. Was soll man da noch zu sagen?
Poppiger Rotzpunk, wie ihn nur Dark Thoughts und Radioactivity spielen dürfen und können. Das Trio mit den düsteren Gedanken ist da ja sogar ein bisschen aggressiver unterwegs und das passt mir gerade wunderbar in den Tee. Der schmeckt nämlich derzeit nach so ner Hippie Mischung aus dem Weltladen, in dem alles nach Patschuli riecht und schmeckt. OK.
Welches Label macht die eigentlich? Ach so, ist ja Promo von der Band. Also nix Label, nur digitale Werbung. Kommt dann irgendwann auf dem Album "Highway To The End" auf LP inkl. 10 oder 15 weiterer Kracher. Die haben das vor ein paar Jahren (naja 7) schon einmal gemacht mit dem Winter Tour Tape, das die "At Work" Songs beworben hatte. Jetzt also Sommer. Mal sehen, ob sie Vi Valdi machen und alle vier Jahreszeiten abliefern.
Ach, komm. Warum nicht. Die fünf Jungs aus Angers kommen gerade vom Friseur und haben sich extra alle den gleichen Haarschnitt geben lassen, um das neue Album im besten 90er und 2000er Jahre Emo-Stil promoten zu können, sowas muss man auch ein bisschen wertschätzen.
Eine Split LP! Hat man auch nicht so häufig. Bei Electric Chair von einem no brainer zu sprechen, fühlt sich irgendwie falsch an, und ich will natürlich keine Opfer dieser furchtbaren Exekutionsmaschine verhöhnern. Aber viel nachdenken muss man eigentlich nicht vor der Kaufentscheidung dieser A-Seite der LP.
Coole neue Band aus Kanada mit Sensenmann und Ritter auf dem Cover. Das verspricht doch zumindest ein bisschen Metal mit 80er Einschlag. Mal sehen.
Hallo Montag. Ich hab gehört, dass Histamine ganz furchtbare Spaßverderber sein können, wenn man eine Allergie hat. Also nee, das heißt dann nicht Allergie sondern Unverträglichkeit, eine Intoleranz, eine Störung.
Einfach mal den Entschleunigungsknopf gedrückt halten am Wochenende. Kommen wir mal runter. Dieses ganze Gehabe von Überholspur und schneller und mehr, mehr, mehr geht mir auf den Geist.
Da ist der Penner. Patient Null, der Indexpatient und der Anfang allen Übels. Hat ein bisschen länger gedauert, ihn aufzuspüren, dabei ist das Debüt Album von Patient Zero schon seit Mitte Mai in der Inkubationszeit und bricht jetzt mit aller Macht aus.
Müssen wir mal wieder über Bandnamen sprechen? Sind das vier Krankenpfleger aus Lakewood in Ohio, die sich nach ihrer Lieblings-Mullbinde benannt haben? Oder sind sie eher der passive Part, also diejenigen, die damit am liebsten verbunden werden? Es gibt ja unterschiedliche Vorlieben für alles, da halte ich mich raus.