Ich hab mir nie sonderlich viel aus Ramen gemacht, aber das liegt natürlich daran, dass ich noch nicht so eine richtig gute Suppe gegessen hab. Mit Eiern. Ist bestimmt voll toll und ich verweigere mich dem auch nicht, aber wie gesagt, ich hab den Hype nicht verstanden und nicht geschmeckt.
Vielleicht ist das anders, wenn man geographisch ein wenig näher zu dem Ursprungsland der Nudelsuppe lebt und dann öfters in den tiefen Teller blicken kann. So viel zu dem Namen der drei Burschen aus Sydney, die uns heute mit ihrer Version des typisch australischen Garage Pub Punk Rocks erfreuen.
Good Ramen. Gute Band, tolle neue EP oder was auch immer das sein soll mit den 5 Liedern in 12 Minuten. Könnte auch ne Single sein. Egal. Frohe Pfingsten.
Das erste physische Release der Band, weil der Bassist ein paar Kassetten im Internet ergattern konnte, die man jetzt bespielt hat. 25 Stück, mehr kann man sich nicht leisten. Langt zu. Ansonsten gibts nur CD und das ist ja peinlich. Erbsensuppe ist auch schön.
Ihr wisst das ja alles selber, aber manchmal muss man es einfach laut wiederholen, dass es hier mitunter furchtbar scheiße läuft. Beispiel.
Seit einem Jahr wird an der Single gearbeitet und nun kann man sie sich endlich selber zusammenbasteln. Digital. Oder man wartet noch weitere 12 Monate und dann wird’s ein ganzes Album?
Wenn man im deutschen Bundestag die falschen Klamotten trägt, wird man rausgeschmissen und muss 5000€ Strafe bezahlen. Also jedenfalls, wenn man mit einer Baskenmütze und dem ACAB Pullover da rein torkelt. Interessant.
Ich habe gestern im Radio gehört, dass die deutsche Polizei an ihre Grenzen kommt und im ersten Moment gedacht, das sei nun ein besonders plumper Versuch von Herrn Dobrindt, unsere Nachbarn davon zu überzeugen, die Landesgrenzen mit der Unterstützung deutscher Polizisten zu sichern.
Mein Landesvater hat recht. Was will so eine freche Göre eigentlich ausgerechnet bei den Grünen, wenn sie doch viel besser zu anderen Parteien oder Initiativen passt. ACAB und Eat the Rich sind Parolen, die sich schwer mit SUV und Privatschule, Hinterzimmerdeals mit RWE und dem Migrationspakt vereinbaren lassen.
Noch so ein Beispiel für meine Kinder, dass es keinen ausgeprägten Sinn für Gesangsmelodien oder gar einer klassischen Gesangsausbildung oder -stimme bedarf, um gute Musik zu machen.
Beginnen wir die kurze Woche mit dem elendigen "Vatertag" zur Erheiterung mit poppigen Klängen aus Osaka. Nein, nicht die lächerliche "All-Star-Opa" Band Osaka Popstar um Jerry Only, Dez Cadena, Marky Ramone und Ivan Julian. Nein.