Records Collecting Dust

Ich würde gerne mal verstehen, was die Faszination ausmacht, sich fremder Leute Plattensammlungen anzusehen. Da gibt es doch inzwischen schon einige filmische Beiträge zu und irgendwie wird das dennoch nie so richtig langweilig, wenn die Menschen da vor der Kamera durch ihre LPs und 7″s wühlen und persönliche Geschichten dazu erzählen. Ich fühl mich da zumindest immer ganz gut unterhalten. Aber warum genau, das kann ich mir nicht so recht erklären.
Records collecting Dust ist eine weitere Dokumentation über 1000 Menschen, die sich im Laufe der letzten 40 Jahre eine stolze Sammlung an Vinyl zugelegt haben und nun anscheinend gerne mit anderen Menschen darüber sprechen. Vor allem mit Jason Blackmore, einem Musiker aus San Diego, der jetzt wohl auch Interesse am Filmemachen hat. Die besagte Dokumentation kommt in diesem Winter raus und richtet sich augenscheinlich an ein Zielpublikum, dass viel Punk Rock gehört hat. Unter anderem bekommt man einen Einblick in den Privathaushalt von Jello Biafra (der hat doch neulich erst bei den Crate Diggern mitgemacht?), Keith Morris, Mike Watt, Speedo und vielen mehr. Die komplette Liste findet Ihr nach dem Dings. Hier schon mal der offizielle Trailer, in dem ein paar der Interviewpartner nach der ersten Platte gefragt werden, die sie sich gekauft haben…wüsste ich ja persönlich nicht mehr, aber egal. Tote Hosen? Metallica? Ärzte? Prinzen? Ähh…Film ab.

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