Fat Wreck Discography on Drums

Das ist ziemlich sinnlos aber auch irgendwie beeindruckend. Ein Typ aus Australien (spielt  bei Local Resident Failure) hat jedes Album, das auf Fat Wreck erschienen ist, in chronologischer Reihenfolge auf seinem Schlagzeug nachgespielt. Also nicht komplett, sondern immer so Auszüge, versteht sich. Das 13-minütige Video beginnt mit Lagwagon’s „Duh“ aus dem Jahr 1992 und endet mit einem Song vom letzten NOFX Album „Self Entitled„. Kann man machen.

The Manix – Europa Tour

manixAuch schon wieder ne Woche her. Vergangenen Mittwoch haben The Manix im AZ Aachen  ihren Auftakt zur Europa Tour gestartet und vor 20 Leuten (inkl. Personal) ganz schönen Krach gemacht. Ehrlich gesagt kannte ich die Band vorher noch gar nicht so richtig, wusste nur, dass sie ihr letztes Album auf It’s Alive Records herausgebracht haben und dass da ein Typ von Banner Pilot mitspielt.

Und so klingen die 4 Burschen aus Minneapolis auch. Also gut. Hat Spaß gemacht und Ihr solltet sie noch sehen, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt – man kann die Tourdaten beim NewNoise Magazine gut nachlesen, ich hab grad keinen Bock, das alles zu kopieren. Ein bisschen Musik könnt Ihr aber schon mal hören…

The Copyrights‘ Shit’s Fucked…

Shits fucked Am 27. Mai veröffentlichen die 4 Jungs aus Carbondale, Illinois ein neues Doppel Album, das aus Samplerbeiträgen, vergriffenen Singles usw. besteht. Nachdem die Band ihre letzten Sachen auf Red Scare herausgebracht haben, sind sie mit dieser Compilation wieder zurück auf It’s Alive Records und veröffentlichen damit gleichzeitig auch das 50. Release vom Label. Das passt auch ganz gut, denn die Band hat eine besondere Beziehung zu dem Label, wie uns der Chefe Adam mitteilen kann:

The Copyrights have always been thought of as our ‘house band.’ We may not have released every album of theirs on every format, but we’ve released more records of theirs than any other two It’s Alive bands combined. Their list of ‘first times’ with It’s Alive continues to grow. They were our first release, first 7”, first record to go into a second pressing, first band to do more than one release with, first acoustic release, first full length, first 12”, first picture disc, first split LP, first gatefold and now first double LP.

Kauf ich mir. Ihr könnt schon mal einen Vorgeschmack haben, denn For The Love Of Punk streamen die 24 Songs der Doppel LP, dessen Name im übrigen von einem Song auf ihrer „Learn the hard Way“ LP entnommen ist. Nur mal so. Ich stream den Kram im übrigen auch. Nach dem Dings. Weiterlesen

Ottawa kanns noch

Creeps - Our TimeEs gibt eine neue EP von den Pop Punkern aus Ottawa. The Creeps! Wait, what? Die gibts noch?
Nach ihrer doch enttäuschenden LP von 2011 erscheint jetzt völlig unerwartet eine neue Single, die wohl im letzten Sommer aufgenommen wurde und zu einer Trilogie gehört…Aha!
Könnt Ihr Euch auf deren Bandcamp Seite anhören und kostenlos runterladen. Noch mehr Musik, die besser ist, als die bekackte und übergehypte neue Daft Punk Platte.
Warum die Ep jetzt erscheint und was das mit der Trilogie auf sich hat, erklärt die Band auf ihrer Facebookseite wie folgt:

Shortly after recording the ‘These Walls’ 7”, we started writing what at the time I envisioned would be the second of a three part series of records, begun by ‘These Walls’. The goal with these records was to tell a story that is a bit of a departure from our typical fare. I honestly have no idea if we’ll ever complete the trilogy as I’ve sort of lost the thread along the way, but after sitting on this batch of songs for a while, we are releasing part two. It’s called ‘Our Time’.

Die Musik gibts nach dem Klick… Weiterlesen

O-Rama

Punk-O-RamaVor 19 Jahren (!) erschien die erste Ausgabe des Labelsamplers Punk-O-Rama auf Epitaph. Damals, als das Label noch aus Rancid, the Offspring, NOFX und Pennywise bestand und keine Ausfälle á la Falling in Reverse in dem Katalog zu finden waren (Vorsicht mit dem Link – das ist wirklich hammerscheisse!).

Folk-O-Rama, ein kleines Label aus Columbia, Missouri, hat jetzt nach ein paar anderen Folk/Punk-Veröffentlichungen einen Tribute-Sampler auf ihre Bandcamp-Seite gestellt, der aus Coversongs von verschiedenen Ausgaben der Punk-O-Rama Reihe besteht. Kann man sich anhören. Und runterladen. Nach dem Klick…
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Night Birds – Maimed for the Masses

Die fantastischen Night Birds aus New Jersey haben sich in den letzten 2 Jahren etwas rar gemacht was Veröffentlichungen anging, dafür haben sie zugegebenermaßen viele Shows (unter anderem auch eine grandiose im Bonner BLA) gespielt. Doch jetzt ist endlich wieder Nachschub in Form einer 4-Song Single unterwegs!

Maimed for the MassesMan konnte die Single exklusiv bei der Band oder dem Label (Fat Wreck, wirklich!!!) in einer fetten 70g Pressung vorbestellen (limitiert auf 500 Stück) oder aber jetzt noch die reguläre 40g Version ordern. Ob sich das lohnt, könnt Ihr jetzt selber entscheiden, denn Alternative Press hat den Stream der Single am Start. Ich find die ja richtig super, zum Glück hab ich den Quatsch frühzeitig per Pre-Order organisiert. Jetzt, wo die doch dieses Jahr nicht mehr in Deutschland spielen…

Neues Shellac Album!

Na endlich, hat ja nur 6 Jahre gedauert. In einem Interview mit dem Journalisten Vish Khanna erzählt Steve Albini in seiner gewohnt enthusiastischen Art, dass Shellac mit den neuen Aufnahmen fertig sind und dass das Album erscheinen wird, wenn es erscheinen wird. Aha! Ein paar interessante Details kommen aber tatsächlich zutage.
Aber seht selbst:

Da Shellac gerade auf Tour in Europa sind, kann man glücklicherweise ein paar neue Songs bereits live erleben, man weiß ja nicht, wie lange Touch & Go Records jetzt noch brauchen, bis das Album wirklich veröffentlicht wird. Wenn Ihr Glück habt, könnt Ihr ja noch ein Ticket ergattern – die Termine findet Ihr nach dem Klick.

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Queensday Festival ohne Kamera

Während in Amsterdam eine Million Menschen ihrem neuen König zujubeln wollten, fanden sich in einem kleinen Ort, nicht unweit der deutschen Grenze, fast genauso viele Leute zu dem alljährlichen Queensday Festival im Perron55 ein. Das wird dann jetzt wohl Kingsday heißen, oder? Egal.

19 Bands in 10 Stunden (Line Up) schien eine machbare Aufgabe zu sein und hat mich wieder daran erinnert, was ich an Festivals nicht mag: Festivals. Wer kann denn so viel Musik aufnehmen, ohne irgendwann ne Pause zu brauchen oder gelangweilt zu sein? Ich brauch da noch mal ne Anleitung für.

Was toll war: Location, Wetter und Menschen zeigten sich von sympathischer Seite.

Was kacke war: Der Sound auf der „Inside Stage“ und alte Männer am Keyboard.
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Mike Park und der Selbstmord eines Dackels

Mike Park, der Labelmensch von Asian Man Records, hat zusammen mit Leuten von Bithday Suits und Patrick Costello von Dillinger Four eine neue Band gegründet: Maguma Taishi (benannt nach einer Manga Serie der 60er). Obwohl eine 7″ im Sommer veröffentlicht wird, scheint die Band keine Zukunft zu haben. Mike Park hat schon angekündigt, dass sie wohl niemals eine Show spielen werden, was das Ganze einfach zu einem netten Nebenprojekt macht.

Richtig gut finde ich das nicht nur, weil ich wegen des Songtitels eine (unintendierte) Dackelblut Referenz erkenne, sondern weil dieser „lo-fi Punk Rock influenced by the Japanese hardcore scene“ einfach nobel klingt.

Maguma Taishi – Dachshund Suicide