Bodensätze – Punk Rock Podcast!

IMG_0118Einige Leser werden wohl schon mitbekommen haben, dass ich früher mal mit Oli zusammen eine Punk Rock Sendung (Mittelfingerkolleg) im hiesigen Hochschulradio moderiert habe. Und wie das so mit Hochschulradios ist, man darf da eigentlich alles machen, worauf man Bock hat, solange man noch als ordentlicher Student (haha) eingeschrieben ist. Irgendwann sind wir aber dann tatsächlich mal mit unserem Studium fertig geworden und somit war das Ende dieser fantastischen Show unvermeidbar. Das ist jetzt auch schon ein paar Jährchen her und seitdem haben wir kontinuierlich (spätestens nach dem 3. Bier) über eine Fortsetzung laut nachgedacht. Das sind dann immer diese Gespräche, in denen man die brillante Idee hat, eine Band zu gründen oder eine Kneipe aufzumachen. Oder einen Podcast zu machen. Kann ja nicht so schwierig sein.
Und jetzt haben wir das tatsächlich geschafft, uns mal für einen langen Abend zusammenzusetzen und mit der Technik zu kämpfen und uns bei Zigaretten und Platten und Bier über Punk Rock zu unterhalten. Das Ergebnis davon könnt Ihr hier jetzt hören oder Euch einfach runterladen. Auf jeden Fall ist das sowas von DIY, das ist schon fast stümperhaft. Aber wir hatten Spaß und machen das sogar demnächst nochmal.


In dieser ersten Episode gehts um ein paar Sachen, die ich auch schon auf dem Dings hier thematisiert hatte, wie zum Beispiel die Seite DC-85 oder das Rerelease von Off with their Heads‚ erster Single oder die neue Band vom Karate Sänger Geoff Farina und so weiter. Außerdem labern wir stumpfes Zeug über andere Bands und spielen ganz viel Musik. Wenn das kein sensationelles Konzept ist! Vielleicht kommt irgendwann auch ne eigene Seite zu dem Podcast, vielleicht machen wir auch mal ne Playlist, mal sehen.

Homemade Records 1958-1992

Ein weiterer Eintrag auf meiner nicht enden wollenden Wunschliste: Enjoy the Experience ist ein Buch (und eine DoLP) über die vielfältige Musiklandschaft der Vinyl-Eigenproduktionen in den USA (auch genannt Vanity Vinyl). Irgendwann in den 50ern fing die Mittelklasse an, sich ebenfalls HiFi-Geräte zuzulegen und Schallplatten zu hören. Dadurch wurde natürlich Vinyl noch beliebter und mehr und mehr Presswerke eröffneten in den USA ihre Pforten.

Schon bald bewarben diese schlauen Füchse sich selbst mit der Idee „Hey, auch Du kannst eine Single mit Deiner eigenen Musik aufnehmen.Uns doch egal, wenn Du dabei wie eine rallige Katze klingst.“ Und die sympathisch bekloppten Menschen der USA haben das gemacht. Kleine Auflagen von maximal 500 Stück (was schon ne Menge ist, wenn man Scheiße rausbringt und als Gold verkaufen will) und dazu teilweise unfassbar hässliche Cover erblickten tausendfach das Licht der Welt.  Weiterlesen