Iron Chic/Low Culture – Split 7″

Pünktlich zum Fest 13 haben es Iron Chic und Low Culture geschafft, ihre lang angekündigte Split Single zu veröffentlichen. Das passt doch dem Sing-Along-Punk-Rock-Konzept von Iron Chic ganz gut, da können die Fans schon mal frühzeitig die Texte auswendig lernen. Die 7″ kommt auf Dirt Cult und Dead Broke Records in unterschiedlichen Farben raus und kann natürlich bei den Labels schon vorbestellt werden. Geboten wird selbstverständlich solider Punk Rock – der eine etwas power-poppiger (Low Culture), der andere Iron Chic.
Interessant ist aber auch neben der Musik, dass auf dem Cover der Split Single der Drunken Sailor vor dem Haus von Walter White steht. Ihr wisst schon, das Haus von dem Typen aus Breaking Bad. Wer weiß, ob sich Menschen inzwischen schon aus diesem Grund so eine 7″ ins Regal stellen. Hab schon Schlimmeres gesehen. Ach, falls Ihr tatsächlich auf dem Fest seit, die Low Cultures spielen da nicht. Aber geht doch zu Marked Men, das sind dieselben Typen und die Band is auch nicht so schlecht.

Feral Trash – Obey

Und bitte, das nächste musikalische Prachtwerk aus Kanada: Feral Trash. Die haben letztes Jahr eine der besten Singles des Jahres abgeliefert und seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Ich dachte schon, die gäbs gar nicht mehr, weil sich zwei von dem Trio aus dem Staub gemacht haben und nun gemeinsam als Ehemann und Ehefrau in Ottawa hausen, aber weit gefehlt…die haben ein neues Album am Start, das Ende Oktober erscheint!
Bis zum 26. muss man sich also noch ein bisschen gedulden. Dann aber wird die LP ‚Trashficition‚ von Feral Trash auf Dirt Cult und Mammoth Cave offiziell rauskommen. Einen Song darf man aber jetzt schon mal hören und ich muss sagen, der klingt genauso, wie ich mir das vorgestellt hab. Das beste, was Garage Punk zu bieten hat (es sei denn, die Penner von Hex Dispensers raffen sich noch mal auf)! In Deutschland kommt das tolle Ding dann via P.Trash in Eure Plattenläden geflogen.

Dirt Cult Records – Labelsampler

Eigentlich trug das Label zu Beginn ja den hübschen Namen Dirt Culture, aber nachdem einer der beiden Gründer keinen Bock mehr auf DIY Punk Bands hatte, benannte Chris Mason das Ding einfach auf Dirt Cult Records um und veröffentlichte mit seiner damaligen neuen Band – Shang a lang – die erste Single auf dem frischgebackenen Label aus Las Cruces, New Mexico.

7 Jahre später sind schon über 60 Releases vom Stapel gelaufen und man kann nicht unbedingt behaupten, dass sich ein typischer Dirt Cult Sound im Laufe der Zeit entwickelt hat. Das liegt vielleicht auch daran, dass dort viele Debüt Singles oder LPs von Bands erscheinen, die logischerweise zuvor relativ unbekannt waren und meistens auch nach dem Release ebenfalls so unbekannt bleiben, ist ja schließlich Punk Rock.

Auf jeden Fall kann man hin und wieder so Perlen wie Feral Trash oder Brain Attack oder Rumspringer oder Low Culture auf Dirt Cult finden und das reicht mir vollkommen, um hier mal darüber zu schwafeln. Hört Euch einfach die Labelsampler an, dann versteht Ihr bestimmt, was ich meine.