Dark/Light – Kill some Time LP

Dark/Light machen laut eigener Aussage Schlecht-Wetter-Musik und bezeichnen das dann als Mutant Punk. Das ergibt vielleicht auch Sinn, wenn man aus Portland, Oregon kommt und sich dort die Wetterlage nur in Grautönen messen lässt, die mal heller und mal dunkler ausfallen. Da entsteht dann eben oft solch Garage-Post-Punk-Kram, der genetisch zwar Ähnlichkeiten mit anderen Bands des Genres aufweisen kann, sich jedoch im Laufe der Jahre durch Regen, Schnee und Regen und Regen erheblich verändert hat und somit einer neuen Klassifizierung bedarf. Anders kann ich mir das zumindest nicht erklären.

Dark/Light haben mit ihrer LP, die letztes Jahr auf Dirt Cult Records erschienen ist, auf jeden Fall ein schönes Beispiel dafür abgeliefert, wie man aus scheiß Wetter und schlechter Laune ziemlich gute Musik zaubern kann. Diese 8 Songs sind geprägt von dem sich abwechselnden männlichen/weiblichen Gesang, einer leicht kreischenden Gitarre mit Hall und dem typischen Post Punk Gedudel. Dazu ein sauber treibendes Schlagzeug, das durch den unaufgeregten Bass im Takt gehalten wird – alles wunderbar vorgetragen. Das sollte auch nicht weiter wundern, hier sind Leute von The Triggers, Clorox Girls, The Observers, Steel Chains, The Chemicals, Steel Chains, Defect Defect, Coldbringer usw. dabei.
Nächsten Monat kommt ne neue Single raus, auf die man sich freuen kann. Mitten im Sommer könnte das vielleicht für Sonne geplagte Menschen wie uns etwas antizyklisch mit dem „Scheiß-Wetter-Schlechte-Laune“ sein, aber wer weiß, vielleicht liefern sie ja auch den Soundtrack für ein paar wunderbare Sturmkatastrophen – Klimawandel und so.

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