Espectrostatic!

Kennt Ihr diesen Typen hier, der da auf einem Friedhof rumschleicht? Na? Selbstverständlich kennt Ihr den. Das ist Alex Cuervo, der Sänger von den genialen Hex Dispensers.

Diese Band hat ja nicht nur die Gabe, unfassbar gute Melodien zu produzieren, sondern auch noch die Angewohnheit, einen gewissen Horror in die Lyrics einfließen zu lassen. Man denke da zum Beispiel an „A Brain inside a Jar“ oder „My Love is a Bat“, das auch als Vorlage zu einem schönen Video gedient hat.

Diese Vorliebe für Horrorthemen hat Herr Cuervo jetzt in seinem Solo Projekt Espectrostatic ausgelebt. Kein Gesang, Keine Gitarren, Kein Schlagzeug. Ein reines Synthesizer Album, das komplett die Richtung der 80er Jahre Horrorfilmmusik einschlägt und doch irgendwie das typische Melodienspiel von den Hex Dispensers hat (oder ich bilde mir das ein). Die Horrorthemen drücken sich auch durch die Titel aus, so tragen die Songs des Albums so schöne Namen wie „It’s Raining Knives (Love is Doomed)“ oder „Consulting the Necronauts“.

Am 19. November wird das selbstbetitelte Album von Espectrostatic auf jeden Fall bei Trouble in Mind erscheinen, wo Alex Cuervo schon eine Solo wie auch eine Hex Despensers Single herausgebracht hat. Und ich freu mich drauf! Das ist was ganz Anderes, aber coole Musik. Vielleicht entdecke ich ja doch noch meine Leidenschaft für so schwarzen Kram und hock dann auf Grabsteinen rum oder so. Es gibt ein schönes (?) Video zu einem der Songs der LP, das könnte man sich ansehen oder Ihr hört Euch den Kram mal hier an.

Radioactivity – Single/Album/Tour!

Sieh an. Es gibt einen neuen Song von Radioactivity. Die aktuelle Band von Jeff Burke. Ihr wisst schon. Hab ich doch schon mal erwähnt.

Der Typ von Marked Men und Potential Johns, der nach Japan gegangen ist, dort mit The Novice Musik gemacht hat und jetzt wieder zurück in den USA ist. Und wahrscheinlich kann der Mann keine anderen Sachen schreiben, als treffsichere Pop/Garage Punk Nummern, die sich immer irgendwie gleich anhören aber immer irgendwie gut sind.

Ende des Monats erscheint auf Dirtnap das erste Album der Band, man kann sich also auf ca. 30 kurzweilige Minuten freuen, die ungefähr so schön sind wie diese Debüt Single auf Alien Snatch Records. Im übrigen sind die Jungs auf Tour in Europa. Daten nach dem Dings.

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Dulac – The first of the last chords

Ich hatte hier schon länger nichts mehr über eine deutsche Band geschrieben. Das liegt wohl daran, dass ich schon lange keine richtig gute Veröffentlichung aus dem Bereich gehört habe. Obwohl, da waren die Kaput Krauts, die Schwulen Nuttenbullen oder die letzte Kommando Sonne-Nmilch. Hm, vielleicht war ich einfach nur faul.

Auf jeden Fall gibts jetzt ein neues Album auf Taken by Surprise (Co-Release mit Twintoe Roecords & Crapoulet Records), das ich richtig gut finde und eben von einer deutschen Band kommt. Die Rede ist von Dulac! Die Frankfurter Band hat mit ihrem Debüt Album „The first of the last chords“ bei mir ganz gute Karten. Auch wenn mir der Gesang manchmal ein bisschen auf den Sack geht, ist die Musik doch irgendwo zwischen dem 85er D.C. Sound und dem heutigen Zeug aus Portland angesiedelt, was mich ja schnell überzeugt. Ich würd die Jungs auch noch mit Deadverse vergleichen, aber die kennt ja niemand. Weiterlesen

Audacity / Coathangers – Split 7″

Sweet! Es gibt einen neuen Song von Audacity.

Nächste Woche bringen sie zusammen mit den Coathangers eine Split Single auf Suicide Squeeze Records raus und wenn Ihr wollt, könnt Ihr die hier schon vorbestellen.

Das Label scheint eine Vorliebe für Split Singles mit mir zu teilen. Von den Coathangers ist das bereits die 5., von Audacity ist es die erste, aber die haben ja erst kürzlich angefangen bei denen zu veröffentlichen (und hatten auf anderen Labels Splits).

Beide Songs sind super und das Artwork ist schick. Kann man nichts mit falsch machen. Könnt Ihr ja selber sehen/hören…


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Endlich Sommer

Eigentlich wollte ich ja neue Songs von Iron Chic und 7 Seconds vorstellen, aber diese Punk Rock Bands dürft Ihr hier nicht hören, sagen GEMA und YouTube. Da könnten ja die Rechte fehlen. Und ja, ich weiß, wie man das umgehen kann, aber ehrlich mal, was soll diese sinnlose Scheiße?

Meinetwegen kann der Gangnam Style oder die nackte Miley Cyrus oder sonstiger Pop Quatsch gesperrt sein, weil dahinter ja eh nur monetäre Interessen stecken. Aber Punk Rock? Ich muss das nicht verstehen.

Und seit wann ist das Label Bridge 9 eigentlich auf YouTube gesperrt? Schade, der Iron Chic Song „sounds like a pretty brutal murder“ ist ganz gut. Da darf man gespannt auf das neue Album warten, das ja bald kommen wird (05.11. ist offizielles Release Datum).

7 Seconds machen jetzt belanglosen, poppigen Quatsch, der auch nicht besser wird, wenn man den Refrain 23 mal in 3 Minuten singt. Trotzdem scheiße, dass man Sachen von Rise Records nicht sehen/hören kann, wenn man wollte, was ich nie tue, aber aus Prinzip und so. Weiterlesen

White Lung – Neue 7″

Hört mal. Die inzwischen schwer angesagte Band aus Vancouver bringt am 05. November eine neue Single auf Deranged raus. Das ist doch mal was. Das Album „Sorry“ fand ich schon super, dieser neue Song ist aber noch ein Stückchen besser.

Die Sängerin Mish Way hat hier deutlich mehr Melodie in der Stimme, was dem rotzigen Sound der Band nicht schadet, sondern ihn irgendwie noch ausgefeilter macht.

Eine neue LP ist wohl auch geplant, aber das dauert noch ein bisschen. Erst mal spielen sie auf dem FEST (na gut, wer spielt da nicht?), dann machen sie noch ne Tour durch den Westen der USA und dann schaun mer mal. Wird Zeit, dass ich die mal live sehe, verdammt.

Punk goes 8-Bit – Level 2

Vor ungefähr 3 Wochen hatte ich von dem ersten Teil dieser bekloppten Idee geschrieben und dachte, damit sei das Thema erledigt. Versteht mich nicht falsch, ich find das irgendwie lustig und so, hätte nur nicht gedacht, dass sich dafür genügend Menschen interessieren, um einen zweiten Teil zu machen. Pardon, ein zweites Level.

Aber ich lerne ja gerne dazu. Auf jeden Fall hat der Typ von Pinhead Records eine weitere Compilation online gestellt, die sich Punk Rock Klassikern widmet und diese in 8-Bit Sound wiedergibt. Diesmal ist die Auswahl der Songs sogar ein bisschen besser, wenn man mich fragt: Von Bad Religion (Sometimes I feel like) über Anti-Flag (Press Corpse) bis zu Propagandhi (Ska sucks). Kann man machen.