Guess where!

Eine Zeit lang hab ich gerne das dämliche Browsergame Globetrotter XL gespielt, bei dem man möglichst schnell auf einer Weltkarte eine bestimmte Stadt finden muss. Je näher man den Pin an die Städte gesetzt hatte, desto mehr Punkte gabs – logisch. Wurde dann auch irgendwann schwieriger, weil keine Staatsgrenzen mehr eingezeichnet waren. Und zunehmend langweiliger. Naja.

GeoGuessr

Jetzt vertreib ich mir am Wochenende die Zeit damit, GeoGuessr zu spielen. Das ist quasi eine unterhaltsame aber wesentlich schwierigere Variante des oben genannten Spiels. Man bekommt hier nur ein Foto aus GoogleMaps gezeigt und muss dann auf der Weltkarte tippen, wo dieses besagte Bild aufgenommen wurde….Kann ich überhaupt nicht und momentan sieht mein Punktekonto noch ziemlich beschissen aus. Aber macht Spaß!

11-jährige spielen Zukunftsmusik

Na das ist mal nobel. Zwei kleine Scheißer aus Brooklyn zeigen den alten Herren der Heavy Metal und Hard Rock Szene, wie man heutzutage musiziert. Catchy Riffs und gelungene Breakdowns. Sauber! Unlocking the Truth scheinen auch relativ häufig Gigs zu spielen. Auf dem Times Square…

Die instrumentalen Stücke gefallen mir deutlich besser – auf der Facebook Seite der Band kann man sich auch Lieder mit Gesang anhören, der etwas dünn klingt. Warten wir mal ab, was Stimmbruch, Alkohol und Drogen aus den Jungs machen. Und die Groupies natürlich. Was macht man mit 11 eigentlich heutzutage? Hm, egal. Mehr Musik gibts nach dem Klick.  Weiterlesen

Du sollst nicht töten (lassen)

Kennt Ihr eigentlich die christliche Metal Band As I Lay Dying? Nein? Macht nichts, die sind scheiße. Aber was ist eigentlich aus den tief verwurzelten, christlichen Überzeugungen des Sängers geworden?As I Lay Dying

Wie Reuters berichtet, wurde Tim Lambesis gestern verhaftet, weil er einen Undercover Beamten mit dem Mord an seiner Frau beauftragt hat. Die wollte/will sich scheiden lassen, was ja irgendwie gegen den christlichen Gedanken ist. Da kann man so eine Reaktion schon nachvollziehen.

Night Birds – Maimed for the Masses

Die fantastischen Night Birds aus New Jersey haben sich in den letzten 2 Jahren etwas rar gemacht was Veröffentlichungen anging, dafür haben sie zugegebenermaßen viele Shows (unter anderem auch eine grandiose im Bonner BLA) gespielt. Doch jetzt ist endlich wieder Nachschub in Form einer 4-Song Single unterwegs!

Maimed for the MassesMan konnte die Single exklusiv bei der Band oder dem Label (Fat Wreck, wirklich!!!) in einer fetten 70g Pressung vorbestellen (limitiert auf 500 Stück) oder aber jetzt noch die reguläre 40g Version ordern. Ob sich das lohnt, könnt Ihr jetzt selber entscheiden, denn Alternative Press hat den Stream der Single am Start. Ich find die ja richtig super, zum Glück hab ich den Quatsch frühzeitig per Pre-Order organisiert. Jetzt, wo die doch dieses Jahr nicht mehr in Deutschland spielen…

Off With Their Heads Interview

Wenn Ihr das letzte Album von Off with their Heads abfeiert und Euch dafür interessiert, was sie zu Religion, Elternhaus, dem Songwriting und Labels zu sagen haben, solltet Ihr die Seite von Razorcake besuchen.

Der Sänger und Gitarrist Ryan stand dort Tommy Vandervort Rede und Antwort. Ist im übrigen auch interessant, wenn man das neue Album nicht mag.

Ach, ein neues Video von dem Song „Don’t Make Me Go“ gibts auch. Allerdings darf man das in Deutschland nicht sehen. Aber versuchen dürft Ihr es gerne selber, man hat ja Mittel und Wege, die bekackte Sperrung zu umgehen.

Neues Shellac Album!

Na endlich, hat ja nur 6 Jahre gedauert. In einem Interview mit dem Journalisten Vish Khanna erzählt Steve Albini in seiner gewohnt enthusiastischen Art, dass Shellac mit den neuen Aufnahmen fertig sind und dass das Album erscheinen wird, wenn es erscheinen wird. Aha! Ein paar interessante Details kommen aber tatsächlich zutage.
Aber seht selbst:

Da Shellac gerade auf Tour in Europa sind, kann man glücklicherweise ein paar neue Songs bereits live erleben, man weiß ja nicht, wie lange Touch & Go Records jetzt noch brauchen, bis das Album wirklich veröffentlicht wird. Wenn Ihr Glück habt, könnt Ihr ja noch ein Ticket ergattern – die Termine findet Ihr nach dem Klick.

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Wer kennt diese alten Männer?

Old men no cars
Das sind Black Flag, richtig! Nicht zu verwechseln mit Flag, eine andere Band aus fast genauso alten Männern, die auch dieselben Songs spielen, aber irgendwie wohl nicht so gut sind. Zumindest sagen das Black Flag:

not to be confused with the ‚fake‘ Flag band currently covering the songs of BLACK FLAG in an embarrassingly weak „mailing it in“ fashion***

Hm. Schwierig, da am Ball zu bleiben, oder?

Black Flag haben im Laufe ihrer Geschichte 5 unterschiedliche Sänger, 5-6 Bassisten und noch mehr verschiedene Drummer gehabt. Wenn man dann 25-30 Jahre später eine Reunion macht, kann man natürlich aus dem Vollen schöpfen…gesagt – getan!
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Nardwuar!

Meine Güte. Dass Nardwuar (The Human Serviette) die besten Interviews führt, die man sich als Rezipient und wahrscheinlich auch als Künstler vorstellen kann, ist wohl inzwischen bekannt. Schön zu sehen, dass sich Questlove (Kennt man vielleicht u.a. als Drummer von The Roots) sehr viel Zeit nimmt und ne Dreiviertelstunde über Musikgeschichte und seine Einflüsse spricht. Wahnsinnig interessant und lehrreich.

Against Me! ohne Bassist & Drummer

Nanu? Nachdem die Band zuletzt diverse Schlagzeuger verschlissen hat, kam heute die Nachricht, dass der langjährige Weggefährte und Bassist Andrew was Anderes machen will.

I’ve left AM!. No drama here. I reached a point where I need to focus on other things. Respect to Laura and James. The last 10 years ruled. -Andrew

Nicht, dass mich das wirklich interessieren würde, die Band ist ja irgendwie schon länger nicht mehr das, was sie mit ihrer LP „Reinventing Axl Rose“ gestartet hatten, aber wegen der Vollständigkeit und Aktualität und so.

Hier kann man auch die Statements der beiden verbliebenen Bandmitglieder lesen.

Queensday Festival ohne Kamera

Während in Amsterdam eine Million Menschen ihrem neuen König zujubeln wollten, fanden sich in einem kleinen Ort, nicht unweit der deutschen Grenze, fast genauso viele Leute zu dem alljährlichen Queensday Festival im Perron55 ein. Das wird dann jetzt wohl Kingsday heißen, oder? Egal.

19 Bands in 10 Stunden (Line Up) schien eine machbare Aufgabe zu sein und hat mich wieder daran erinnert, was ich an Festivals nicht mag: Festivals. Wer kann denn so viel Musik aufnehmen, ohne irgendwann ne Pause zu brauchen oder gelangweilt zu sein? Ich brauch da noch mal ne Anleitung für.

Was toll war: Location, Wetter und Menschen zeigten sich von sympathischer Seite.

Was kacke war: Der Sound auf der „Inside Stage“ und alte Männer am Keyboard.
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